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Am Dienstagabend war in der Uni irgendeine Versammlung von Polizei und Parlament. Die Versammlung wurde begleitet von einer paar Sicherheits(-hampel-)männern, die unterschiedlich gekleidet (einige wie Topmanager, die anderen wie Schläger von der Straße) für Sicherheit sorgen sollten. Dabei waren die Funksprechgeräte so laut eingestellt, dass auch ein Blinder die Typen fein säuberlich nacheinander hätte umlegen können. Bei der Lautstärke hätten die das noch nicht einmal mitgekriegt.

Beim Warten auf das Freiwerden des Raumes und beim Betrachten dieser Szenerie habe ich mich mit einen meiner Studenten unterhalten. Dabei kamen wir auch auf den Besuch des polnischen und deutschen Außenministers in Weißrussland zu sprechen. Dabei meinte ich, dass die Außenminister ihren weißrussischen Amtskollegen sowie den Präsidenten treffen werden. Darauf entgegnete der Student, dass er gar nicht wusste, dass es auch Minister für so etwas in Weißrussland gebe. 😀 Hehe, das alte französische Modell der Gewaltenteilung ist hier in Weißrussland ein Auslaufmodell. Hier macht der von Gott erwählte demokratisch legitimierte Alleinherrscher Präsident noch alles alleine.

Wie ging der weißrussische Witz noch gleich:

Lukaschenko sitzt mit seinen Kabinett in einer Sitzung. Er telefoniert, sagt dabei aber nichts weiter außer “Ja” und “Nein”. Nach 2 Stunden ist das Telefonat beendet. Lukaschenko: “Diese Idioten! Die können noch nicht mal Kartoffeln sortieren ohne mich!”

Wie wir sehen, hat auch der weißrussische Humor erkannt, welche Last einem die Alleinherrschaft aufbürdet.

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Dieses Wochenende haben mich meine Schwester und ihr Freund mit ihrem Besuch in Stockholm beehrt. Eine  schöne Gelegenheit mal wieder in die Stadt zu kommen.

Dort ging es dann auch gleich hin, nachdem wir die Sachen bei mir abgestellt hatten. Für 20 Uhr hatte ich einen Tisch im Restaurant bestellt und wir waren bereits 16 Uhr in der Stadt, das gab mir genügend Zeit die beiden zu ein paar wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu führen. Darunter die Altstadt (Gamla Stan), den Reichstag (Riksdaghuset), das Rathaus (Stadshuset), Kunsträdgården (eine schön gestaltete U-Bahn-Station), einen H&M Nähe Sergels Torg, Sergels Torg selbst natürlich auch und den Puma Store. Bei Letzterem habe ich mir auch endlich das Stockholm-Shirt geholt, dass ich mir bisher verwehrt hatte. Danach ging es dann auch zum Essen, zu dem uns auch meine Kollegin Pia begleitet hat.

Am nächsten Tag haben wir uns dann für das Vasamuseum als kulturellen Höhepunkt entschieden. Diesmal mit Film und Führung, die eine gute Einführung geben und insgesamt auch nur eine Stunde dauern (je 25 Minuten).

Danach ging es zum Kaknästornet, die Aussicht ist einfach gut und der Turm des Stadshuset über die Wintermonate geschlossen, so dass es dazu auch keine wirkliche, mir bekannte Alternative gab.

Den Rückweg bestritten wir per Bus, genauer gesagt der Linie 69, die am Kaknästornet vorbei nach Fridhemsplan führt. Von da aus machten wir uns dann auch wieder nach Hause, wir hatten nur ein Würstchen zum Mittag. Angekommen mussten wir feststellen, dass die staatliche Alkoholsausgabe am Samstag nur bis 15 Uhr geöffnet hat, so dass wir mit dem 3,5%igem (Bier – Öl) aus dem Supermarkt vorlieb nehmen und uns damit auf den Abend vorbereiten mussten.

Ich hatte mir gedacht, dass der Besuch der beiden eine gute Gelegenheit wäre, mal einer örtlichen Diskothek einen Besuch abzustatten. Wir haben den Viperroom gewählt, der auch eine günstige Auswahl an Alkoholika bis 23 Uhr und freien Eintritt bis 22 Uhr versprach. Begrüßt wurde ich vom Türsteher mit der Frage, ob ich nicht denke etwas zu alt für die Lokalität zu sein… ein eindeutiges Zeichen sich sofort umzudrehen und zu gehen, aber ich ignorierte diesen dezenten Hinweis und begab mich hinein. Anfangs war die Musik auch gut, nicht überragend aber hörbar. Das sollte sich jedoch ändern, bis man sich schlussendlich in einer Party für Singles gehobenen Alters glaubte. Ich hatte definitiv nicht genug Alkohol konsumiert und ich denke auch nicht, dass ich jemals den Verzehr von “genügend Alkohol” für eine solche Veranstaltung überleben würde. Wir mussten früh raus, die Musik war nicht schön, also sind wir gegangen, der Abschied viel nicht schwer. Fazit: Es kann eigentlich nur noch besser werden… . 😛

Heute war dann leider auch schon alles vorbei, der Flug ging um Mittag, das hieß wir mussten uns schon früh auf den Weg zum Flugplatz begeben. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für den Besuch, hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe euch auch.

Mit diesen Eindrücken vom Wochenende und den ersten Schritten im Stockholmer Nightlife beende ich meinen kleinen Bericht. Ich wünsche der verehrten Leserin, dem verehrten Leser einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

Bis denne!!! Hej då!!!

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