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…Wochenende ist nun beinahe zu Ende und ab nächsten Sonntag werde ich wieder in Deutschland zu finden sein.

Am Freitag ging es nach Söder, Leute treffen, erzählen, Bierchen trinken, wie üblich (…äußerst interessant und lustig).

Gestern kam dann noch unverhofft ein  Anruf von Pia, Geburtstagsparty in Bagarmossen, mit Schlager und Finnen. 😀 Da konnte ich nicht Nein sagen, war es doch das letzte Mal schon äußerst interessant.

Und so stand der ganze Abend im Zeichen der Musik. Dank Youtube stand eine geeignete Plattform zur Verfügung, um auf die ganzen musikalischen Erzeugnisse der jeweiligen Länder zuzugreifen. Zunächst aber hier (nochmal) der Link zum diesjährigen Beitrag Schwedens für den Eurovision Song Contest. Ansonsten ging es musikalisch querbeet durch die 90er, so kam es mir jedenfalls vor. Hit des Abends war ein finnischer Titel, na ja, ich war zumindest gezwungen diesen mehrere Male zu konsumieren. Glücklicherweise hatte ich Kopfhörer und Handy mit dabei, so dass ich dem Ohrwurm entgegenwirken konnte. Ein deutliches Zeichen dafür, das musikalische Fehlentwicklungen auch vor anderen Ländern keinen Halt gemacht haben.

Da dies eigentlich eine Geburtstagsfeier war, gab es auch Kuchen. Etwas neues war für mich Brotkuchen, das waren gestern Weißbrotschichten mit Schrimps und Lachs. Sehr sehr lecker, mit reichlich Majo.

Dabei fällt mir ein, dass ich schon lange nichts mehr über das Wetter gesagt habe. Es liegt Schnee, aber der Frühling versucht schon hier und da das Zepter zu übernehmen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sonntag und einen guten Start in die Woche!

Bis denne!!! Hej då!!!

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Wie angedeutet, waren wir am Wochenende in Göteborg, um meinen ehemaligen Arbeitskollegen Andreas zu besuchen und die Stadt zu besichtigen.

Hin ging es mit dem Stolz der größten schwedischen Eisenbahngesellschaft, dem X2000. Nach ca. 3,5 h Fahrt empfing uns Göteborg von seiner schönsten und zugleich seltensten Seite, mit Sonnenschein und gemäßigten Winden.

Wir nutzten die Zeit bis zu unserem Treffen mit Andreas, um schon ein wenig durch die Stadt zu laufen und uns ein erstes Bild von ihr zu machen. Vorbei an so manchen Gustav Adolf (ein Standbild und eine Reiterstatue), mussten wir bald feststellen, dass so manche Sehenswürdigkeit Göteborg’s  sich ganz auf das Sommergeschäft konzentriert und über die restliche Zeit geschlossen hat. Z.B. Utkiken, ein Aussichtsturm am Hafen, den die Einwohner wohl nur Lippenstift nennen, hat erst ab April geöffnet.

Am Samstag besichtigten wir dann das Design-Museum, das, wie viele andere Museen in Göteborg, für unter 25 jährige frei zu besichtigen ist. Ein nettes kleines Museum, das viele Stücke verschiedener Epochen ausstehlt, aber auch einen Besuch lohnt, wenn man nur 1,5 h Zeit zur Verfügung hat.

Auch Haga haben wir an diesem Tag besucht, ein schönes kleines und gemütliches Stadtviertel. Meiner Meinung nach ist die Innenstadt von Göteborg ansehnlicher als die Stockholms. Die große Ausnahme ist natürlich Gamla Stan, die Altstadt Stockholms hat einfach ihren ganz eigenen Reiz.

Am Abend sahen wir dann ein weiteres, äußerst schwedisches Kulturhighlight, nein Kulturphänomen. Eine Sendung zum schwedischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Ja richtig, eine Sendung, denn der schwedische Vorentscheid läuft über mehrere Semi-Finale und eine Second-Chance Sendung bis zum Finale des Vorentscheids.  Wir hatten die Gelegenheit uns das letzte der Semi-Finale anschauen zu dürfen und man solle sich da ja keine Illusionen machen, schon das läuft auf dem showtechnischen Niveau des Eurovision Song Contest selbst. Wie immer musste man an dem musikalischen Verständnis so mancher (dem Großteil) Kanidaten und der Zuschauer selbst verzweifeln, aber das ist nun beileibe keine schwedische Eigenheit.

Am Sonntag ging es dann mal mit dem Bus zurück, dafür waren 7 h Fahrtzeit angesetzt. Die ist der Busfahrer auch durchgefahren, etwas was mich leicht stutzig macht. Wie hoch sind denn die Lenkzeiten bei uns angesetzt? Mal von dem langen Sitzen abgesehen, hat eine solche Busfahrt auch seine Vorteile, man sieht mehr vom Land und auch einmal ein paar andere, kleinere Städte. Gegen 21 Uhr sind wir dann wieder in Stockholm angekommen.

Damit schließe ich einmal mehr meinen kleinen Bericht aus Schweden und sende die besten Grüße an die treue Leserschaft!

Bis denne!!! Hej då!!!

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A blog not only about my time in Sweden and Мiнск but also about the things I am concerned about.

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