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…hat es mich da wohl nach der Party, die ich im letzten Blogpost erwähnt hatte. Zur Arbeit konnte ich zwar schon gehen, der Kaffee wurde jedoch durch Tee ersetzt, um meinem Zustand Rechnung zu tragen. Wie dem auch sei, ich bin auf dem Wege der Besserung und hoffentlich spätestens nächste Woche wieder voll einsatzbereit.

Meinen Chef hat’s auch umgehauen, der ist schon die ganze Woche nicht da und wird wahrscheinlich erst nächste Woche wiederkommen. Derweil habe ich angefangen einen Patch für librsvg zu schreiben, der wird noch für ein anderes Projekt gebraucht, dass nur indirekt mit mir zu tun hat. Mal sehen, eine kleine Ungereimtheit tritt noch auf, aber sonst erfüllt er schon seinen Zweck. Ich hoffe bis morgen noch ein paar Hinweise zu bekommen, damit ich den Patch fertigstellen kann. Mikael und ich müssen dann eh nochmal schauen, was ich noch so machen soll, denn es gibt ein paar Projekte die in meine Richtung gehen, aber schon sehr viel weiter fortgeschritten sind. Da macht es dann <sarkasmus>u. U.</sarkasmus> Sinn sich diesen anzuschließen, aber das werden wir dann nächste Woche besprechen.

Nun hatte ich es zweimal geschafft den IHT zu lesen, aber ich hatte noch Literatur aus Deutschland mit im Gepäck. Wenn möglich soll man ja eine Sache zu Ende bringen, die man einst begonnen hat, deswegen lese ich momentan wieder ein philosophisches Werk, Vom Kriege von Carl von Clausewitz, ein militär-historischer Klassiker. Viel eingänglicher als die Abschnitte eines anderen Werkes, die ich bisher gelesen hatte. Aber gut, das Thema mag es vielleicht gar nicht zulassen, im Gegensatz zu einer philosophischen Betrachtung, die die ganze Welt im Blick hat. Wie dem auch sei, ich mag ja ganz besonders bissige Stellen und Schopenhauer zeichnet sich besonders durch diese aus, wenn er alles was mit Hegel in Verbindung gebracht werden kann, ein anal oder Anal an- oder vorhängt. Es gibt noch viel mehr und durchaus feinsinnigere Beispiele. Wie dem auch sei, zurück zu Vom Kriege, da möchte ich ein Zitat nicht vorenthalten, das von Clausewitz’s Meinung zu der preußischen Niederlage gegenüber den Napoleonischen Truppen widerspiegelt:

Als im Jahre 1806 die preußischen Generale: Prinz Louis bei Saalfeld, Lauentzien auf dem Dornberge bei Jena, Grawert vor, und Rüchel hinter Kappeldorf, sämtlich mit der schiefen Schlachtordnung Friedrichs des Großen sich in den offenen Schlund des Verderbens warfen, war es nicht bloß eine Manier, d.h. Verkünstelung, die sich überlebt hatte, sondern die entschiedenste Geistesarmut, zu der je der Methodismus geführt hat, womit sie es zustande brachten, die Hohenlohische Armee zugrunde zu richten, wie nie eine Armee auf dem Schlachtfelde selbst zugrunde gerichtet worden ist.

Vernichtend!

Ach, habe ich schon erzählt, dass es am 23.10. für drei Tage nach Göteburg geht? Wahrscheinlich vergessen, aber was soll’s, ich bin schon gespannt, dort werde ich ein paar Kollegen real life kennenlernen. Ich freu’ mich schon… oh… ich muss noch Geld überweisen!

Bis denne!!! Hej då!!!

Gestern ging es dann mal raus, zu einer Freundin von Pia. So wie man es kennt, sitzen, trinken und ganz besonders viel reden und diskutieren. Wir waren eine gut gemischte Runde, sprich 3 Frauen und genau so viele Männer. Da wurde dann auch über alles gesprochen, zum Glück für mich auch größtenteils in Englisch. Na ja, ich lag dann auch erst halb 4 im Bett… .

Der Alkohol hatte dann auch seine Spuren hinterlassen und mit schmerzenden Hals bin ich dann etwas später als sonst üblich aufgestanden. Denn wie angekündigt, ging es dann zum Highlight des Tages, Wall-E! Was für ein Film, mal davon abgesehen, dass er natürlich einige Zugeständnisse an das jüngere Publikum machen musste, war es wirklich spannend zu sehen, wie die Endzeitstimmung projeziert wurde. Das macht solche Filme für mich so interessant, ein Akteur alleine auf weiter Flur, verlassen in einem riesigen Universum, weil die Zivilisation den Bach runterging. Das hinterlässt ein bedrückendes Gefühl und einen Klos im Hals. Natürlich musste die Menschheit im Film überleben (wie gesagt, das jüngere Publikum im Blick), ein Raumschiff voller Roboter die ihre Herren überlebt haben und nun deren Leichen dienen, weil diese sich im Zwist gegenseitig die Rübe eingeschlagen haben, wäre natürlich bedrückender gewesen, aber ich denke das gab es schonmal. Wie dem auch sei, klasse Film, sehr lustig und kurzweilig, wer die Zeit, Lust und das Geld hat sollte sich diesen Streifen ruhig gönnen, ich kann ihn wärmstens empfehlen.

Morgen geht es dann nun in die erste richtige Arbeitswoche für mich. Allen Lesern wünsche ich einen erfolgreichen Start in diese!

Bis denne!!! Hej då!!!

Vellocet Club

A blog not only about my time in Sweden and Мiнск but also about the things I am concerned about.

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