Im Anhang Von den Bewohnern der Gestirne zu Kants Allgemeinen Naturgeschichte und Theorie des Himmels zitiert der Philosoph einen Witz, den ich an dieser Stelle zum allgemeinen Amüsement wiedergeben möchte:

Die satirische Vorstellung jenes witzigen Kopfes aus dem Haag, welcher, nach der Anführung der allgemeinen Nachrichten aus dem Reiche der Wissenschaften, die Einbildung von der notwendigen Bevölkerung aller Weltkörper auf der lächerlichen Seite vorzustellen wußte, kann nicht anders als gebilligt werden. “Diejenigen Kreaturen”, spricht er, “welche die Wälder auf dem Kopfe eines Bettlers bewohnen, hatten schon lange ihren Aufenthalt vor eine unermeßliche Kugel, und sich selber als das Meisterstück der Schöpfung angesehen, als einer unter ihnen, den der Himmel mit einer feineren Seele begabt hattte, ein kleiner Fontenelle seines Geschlechts, den Kopf eines Edelmanns unvermutet gewahr ward. Alsbald rief er alle witzigen Köpfe seines Quartiers zusammen, und sagte ihnen mit Entzückung: wir sind nicht die einzigen belebten Wesen der ganzen Natur: sehet hier ein neues Land, hie wohnen mehr Läuse.” Wenn der Ausgang dieses Schlusses ein Lachen erweckt: so geschicht es nicht um deswillen, weil er von der Menschen Art, zu urteilen, weit abgeht; sondern, weil eben derselbe Irrtum, der bei dem Menschen eine gleiche Ursache zum Grunde hat, bei diesem mehr Entschuldigung zu verdienen scheinet.