Wie die zerstäubenden Tropfen des tobenden Wasserfalls mit Blitesschnelle wechseln, während der Regenbogen, dessen Träger sie sind, in unbeweglicher Ruhe feststeht, ganz unberührt von jenem rastlosen Wechsel; so bleibt jede Idee, d.i. jede Gattung lebender Wesen, ganz unberührt vom fortwährenden Wechsel ihrer Individuen.

Artuhur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung; Band 2, Kapitel 41: Über den Tod uns sein Verhältniß zur Unzerstörbarkeit unseres Wesens an sich.