Heute durfte ich wieder mit dem Viehtransport (IC) nach Hause fahren – 1,5 h Stunden beengt stehend und eine halbe Stunde mit dem Rad-auf-Schiene-Sound, da die Türen zwischen den Waggons zunächst nicht geschlossen werden konnten. Besonders ärgerlich war der Zustand in dem völlig überfüllten Zug, da ich noch eine Reservierung für diesen Zug erhalten hatte.

Zu Hause angekommen ging es gleich zum DB Reisezentrum, um das Geld für die Reservierung erstatten zu lassen. Was sich so einfach anhört gestaltete sich allerdings schwieriger, da ich meine App-Ticket natürlich nicht ausgedruckt bei mir hatte. Die (wirklich) freundliche Service-Mitarbeiterin fand dann aber einen Weg, meine Erstattung auch ohne Ausdruck in die formalen Wege zu leiten. Die Bahn glaubt wohl der Verantwortung für die Schulung ihrer Mitarbeiter durch eMails entsprochen zu haben.

Nach erfolgreicher Erstattung bat ich noch um einen heißen Tipp, wie ich denn möglichst einfach meine Beschwerde bei der Bahn loswerden kann. Folgendes wurde mir dann geraten:

  1. Anrufen bringt gar nichts,
  2. Online via Twitter und Facebook,
  3. Schriftlich an das DB Reisezentrum (wird weitergeleitet) oder die Kundenbetreuung.

Facebook, das versteht sich von selbst, fällt aus. Aber tatsächlich überlege ich mir nun einen Twitter-Account anzulegen. Wenn das jeder macht, der Bahn fährt, dann sollte doch der Druck genügen, damit die Bahn das Service- und Zuverlässigkeits-Problem mal grundsätzlich angeht?