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Yesterday, I looked through the examples of Raphaël and found the following line of code in an animation demo:

+!!(this.cx - 100)

I was baffled by the sheer amount of operators in front of the brackets. What do they actually do? So I switched to WriteCodeOnline and typed in some examples. The following table presents the results:

value ! !! +!!
undefined true false 0
null true false 0
0 true false 0
number != 0 false true 1

So, the sole purpose of +!! is to get a 0 or 1 from whatever value is passed to it.

Das Erste bietet, wie ich schon zuvor lobend erwähnt hatte, eine ganze Reihe aktueller und interessanter Dokumentationen. Eine aktuelle Dokumentation handelt von der aktuellen Debatte und christliche Träger und deren Beziehung zu ihren Arbeitnehmern.

Neben konkreten Fällen, die für sich alleine genommen interessant genug wären, sind auch die genannten Fakten nicht uninteressant.  So steigt die Anzahl der Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Kranken- und Pflegeeinrichtungen etc.), die von christlichen Trägern verwaltet werden, kontinuierlich, während der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung weiter auf hohem Niveau sinkt. Des Weiteren werden diese Einrichtungen in den allermeisten Fällen zu 100 % vom Steuerzahler bezahlt.

Neben den finanziellen Vorteilen, die eine Trägerschaft mit sich bringt (und diese seien auch für die erbrachten Leistung gegönnt), ergibt sich für die Kirchen im Falle von Kindergärten und Schulen auch die Möglichkeit der frühen Indoktrinierung mit dem christlichen Glauben. Das wird in der Dokumentation auch offen von Kirchenträgern als Motivation genannt. Ich weiß allerdings nicht, ob ich Kinder in eine Schule schicken möchte, in der Verantwortliche zur Einschulung wie die Kreuzritter mit den Kindern in eine Kirche einkehren (die verehrte Leserin, der verehrte Leser mögen sich selbst ein Bild machen – ab Minute 30 erfolgt ein interessantes Gespräch mit einem Bürgermeister und danach die Kreuzritter)!

Die Dokumentation bietet Stoff für genügend Aufreger. Wenn also die verehrten Leserinnen bzw. verehrten Leser daran genau so viel Spaß haben wie ich, die werden die 45 Minuten in die Dokumentation gut investiert wissen.

Ausgehend von dem Text Das Realitätsproblem in der Schopenhauerschen Philosophie von Wolfgang Röd (Zeitschrift für philosophische Forschung, 14, 1960, p. 401) diskutierten wir in unserem kleinen philosophischen Kreis den Zusammenhang von Realismus und Idealismus. Der Autor stellt heraus, dass die größte Leistung der Schopenhauerschen Philosophie eben in dem Versuch liegt, den scheinbaren Widerspruch zwischen Realismus und Idealismus aufzulösen.

Dass überhaupt von einem Widerspruch zwischen Realismus und Idealismus gesprochen wird, liegt wohl an der Unvereinbarkeit der Weltsichten, die Realismus und Idealismus zu implizieren scheinen. Und auf dem ersten Blick macht es ja auch einen Unterschied, ob ich annehme, dass der Tisch vor mir auch ohne mich existiert (Realismus) oder ob ich dem Tisch allein als Resultat meiner Verstandestätigkeit eine Existenz zubillige (Idealismus).

Allerdings dienen Realismus und Idealismus sehr wohl ihren spezifischen Zwecken: Für den alltäglichen Umgang ist es durchaus zweckmäßig die Existenz des Tisches nicht zu hinterfragen, sondern die Existenz einfach anzunehmen. Sonst wäre ich salopp gesagt nie sicher, ob die Tasse, die ich auf den Tisch stellen will, nicht auf den Boden durchfällt, geschweige denn sicher, dass die Tasse überhaupt existiere. Hinsichtlich der  wissenschaftlich-philosophischen Auseinandersetzung mit unserer Welt ist es allerdings nur redlich davon auszugehen, dass durch die sensorisch Auffassung (sehen, fühlen, hören etc.) der Welt nur begrenzte Aussagen über diese Welt möglich sind und dass diese Aussagen dann auch noch der Interpretation oder subjektiven Auffassung unterliegen. Man kann also schließlich zu der Aussage gelangen, dass sowohl s wie auch Idealismus für ihre jeweiligen Zwecke geeignete Ansichten der Welt darstellen.

Als Provokation gedacht und weil der Schluss nahe lag, hatte ich es am Ende sogar überspitzt so formuliert: Der Idealismus bedingt den Realismus. Dieser Aussage liegt die Annahme zu Grunde, dass dem menschlichen Fortschritt bis zur Formulierung des Idealismus die realistische Auffassung der Welt zugrunde liegt. Oder anders gesagt, um die Existenz der Welt außerhalb seines Verstandes in Frage stellen zu können (Idealismus), musste der Mensch diese Existenz zunächst annehmen (Realismus). Außerdem liegt der Aussagen die Annahme zugrunde, dass ein Mensch, dem nur die idealistische Sichtweise bekannt wäre, sich schwerlich in einer Natur behaupten könnte, deren Existenz er fortwährend bezweifelt.

Die Sixtinische Madonna

Die Sixtinische Madonna

Sie trägt zur Welt ihn: und er schaut entsetzt
In ihrer Gräu’l chaotischer Verwirrung,
In ihres Tobens wilde Raserei,
In ihres Treibens nie geheilte Thorheit,
In ihrer Quaalen nie gestillten Schmerz, –
Entsetzt: doch strahlt Ruh’ und Zuversicht
Und Siegesglanz sein Aug’, verkündigend
Schon der Erlösung ewige Gewißheit.

Arthur Schopenhauer; Dresden 1815. Veröffentlicht in: Parerga und Paralipomena. Bd. 2.

Nun sitze ich, verehrte Leserinnen und Leser, wieder an meinen Schreibtisch, meinen alkoholfreies Tiramisu genießend (ich hatte unbeabsichtigt den Marsala vergessen) im Versuch, das heute Geschehende in Worte zu fassen.

Was ist passiert: Ich wollte zum Bahnhof. Als treuer Nutzer des ÖPNVs natürlich mit der Straßenbahn. Nach 15 Minuten verging allerdings auch mir die Lust meine Beine in den Bauch zu stehen und dem Treiben entfernter Blaulichter weiter sorgenvoll zuzusehen. So rief ich denn die Hotline des ÖPNV-Betreibers an. Ein freundlicher Herr teilte mir nun mit, dass von meiner Haltestelle in meine Richtung erstmal keine Bahn zu erwarten sei, da sich ein Autofahrer auf die Schienen verirrt habe. Als spontan akquirierter inoffizieller Mitarbeiter wurde ich außerdem darum gebeten, auch die anderen Wartenden über die momentane Situation aufzuklären (es sagt viel über das Menschenbild aus, wenn darum extra gebeten werden muss). So tat ich, wie mir geheißen und machte mich auf, den Bahnhof noch rechtzeitig per pedes zu erreichen.

2,4 km (laut Google Maps) lagen nun vor mir. Auf dem Weg durfte ich auch das Auto bestaunen, dessen Fahrer es geschafft hatte, dieses zum Schienenfahrzeug umzufunktionieren. Das Kennzeichen verriet mir jemanden “vom Dorf” und so widerfuhr auch meiner umfangreichen Klischee-Sammlung ein wenig Pflege. Welche Ironie, dass diejenigen mit solch problematischen Kenntnissen in der Fahrzeugführung am schlechtesten an das Netz der ÖPNV angegliedert sind. Aber ich hatte andere Sorgen, denn mein Zug würde nicht auf mich warten. So strafte ich den Zeitansatz von 30 Minuten (Google Maps) Lügen und überwand die Strecke in 20 (gehend wohlgemerkt). Aber ich machte meine Rechnung ohne die mir wohlbekannte Unzuverlässigkeit der Bahn: Meinem Gewaltmarsch hätte ich auch einem sonntäglichen Spaziergang weichen lassen können: 15 Minuten später als vom Fahrplan veranschlagt verließ ich den Bahnhof. Treue muss eben nicht auf Gegenseitigkeit beruhen.

Vellocet Club

A blog not only about my time in Sweden and Мiнск but also about the things I am concerned about.

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