Auch im November zitiert der Schopenhauer-Kalender eine sehr grundsätzlliche Aussage zu Schopenhauers Philosophie:

Der Tod ist ein Schlaf, in welchem die Individualität vergessen wird: alles Andere erwacht wieder, oder vielmehr ist wach geblieben.

Die Welt als Wille und Vorstellung. Bd 1, Buch 4: Bejahung und Verneinung des Willen, § 54.

Der Wille ist das alles vereinigende Prinzip, der Wille wirkt in Allem. Unserer Erkenntnis erscheinen aber nur Individuen, einzelne Personen, Tiere, Gegenstände, etc. Das dazugehörige Prinzip genannt principium individuationis verhindert, dass wir den Willen als das alles Verbindende erkennen. Da mit dem Tod auch die Möglichkeit der Erkenntnis erlischt, denn Erkenntnis ist das Produkt eines Organs, des Gehirns, so erlischt auch die Individualität.