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As you know, recently, I started hacking on Eclipse. This time I needed to follow modifications made by a refactoring. Therefore, Eclipse introduced Refactoring Participants. After a while, I figured out how to participate in a Rename Refactoring (for fields and variables):

<extension
point="org.eclipse.ltk.core.refactoring.renameParticipants">
<renameParticipant id="a.b.c.MyParticipant" name="GraphSemanticsRenameParticipant">
<enablement>
    <with variable="affectedNatures">
        <iterate operator="or">
            <equals value="org.eclipse.jdt.core.javanature"></equals>
        </iterate>
    </with>
    <with variable="element">
        <or>
            <instanceof value="org.eclipse.jdt.core.IField"></instanceof>
            <instanceof value="org.eclipse.jdt.core.ILocalVariable"></instanceof>
        </or>
    </with>
</enablement>
</renameParticipant>
</extension>

I thought it would be as easy as this to hook into other refactorings but all the other Participators
(Copy, Create, Delete, Move in org.eclipse.ltk.core.refactoring.participants) never fired an event when I triggered other refactorings. After further investigations, I found a bug report telling me that there are still Refactoring Particaptors left to implement. At least I found a Participator for hooking into the Change Method Signature Refactoring:

<extension point="org.eclipse.jdt.core.manipulation.changeMethodSignatureParticipants">
<changeMethodSignatureParticipant
            id="a.b.c.MyChangeMethodSignatureParticipant"
            name="GraphSemanticsChangeMethodSignatureParticipant">
<enablement>
    <with variable="affectedNatures">
        <iterate operator="or">
            <equals value="org.eclipse.jdt.core.javanature"></equals>
        </iterate>
    </with>
    <with variable="element">
        <or>
            <instanceof value="org.eclipse.jdt.core.IMethod"></instanceof>
        </or>
    </with>
</enablement>
</changeMethodSignatureParticipant>
</extension>

Happy hacking! ūüôā

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Es war Anfang Februar diesen Jahres, dass mich ein Beitrag auf Zeit Online dazu animierte, mal ein Buch √ľber √Ėkonomie zu bestellen. Ich dachte auch, es w√§re mal wieder an der Zeit Literatur auf Englisch zu lesen (das Original ist in Tschechisch). So kam ich also zu Economics of Good and Evil (im Deutschen: √Ėkonomie von Gut und B√∂se) von Tom√°Ň° Sedl√°ńćek.

Das Buch ist in zwei Hauptteile untergliedert. Im ersten Teil des Buches werden √∂konomische Gedanken und Ideen von Gilgamesh, √ľber das Alte und Neue Testament, von den alten Griechen, √ľber Adam Smith bis zur Neuzeit betrachtet. Im zweiten Teil werden dann die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und im Bezug auf die aktuelle Ausgestaltung unserer Wirtschaft diskutiert.

Sedl√°ńćek versteht es die √∂konomischen Ideen aus den zahlreichen Quellen verst√§ndlich darzustellen. Die dabei betriebene Quellenforschung dient dabei zweierlei Zwecken: Zum einen sollen f√ľr unsere Zeit wertvolle √∂konomische Ideen und Erkenntnisse diskutiert werden. Zum anderen m√∂chte der Autor damit belegen, dass √Ėkonomie bis in das vorletzte Jahrhundert vornehmlich die Er√∂rterung (moral-)philosophischer Fragen bedeutete.

Sedl√°ńćek kritisiert bereits zu Anfang des Buches die von zeitgen√∂ssischen √Ėkonomen betriebene Eigendarstellung als (objektive) Naturwissenschaftler. Es werde dadurch der Eindruck erweckt, dass √Ėkonomen den Verlauf der Wirtschaft voraussagen k√∂nnten, √§hnlich wie Physiker das Verhalten eines fallenden K√∂rpers im Voraus beschreiben. Aber wenn es darauf ankam, hat die Realit√§t die √Ėkonomen und die zugrunde liegenden √∂konomisch-mathematischen Modelle bisher immer L√ľgen gestraft. Daher pl√§diert Sedl√°ńćek im zweiten Teil des Buches auch daf√ľr, dass √Ėkonomen nicht nur mathematische Betrachtungen der √Ėkonomie vornehmen, sondern auch wieder zum philosophisch-soziologischen Diskurs √∂konomischer Themen zur√ľckkehren.

Die Ideen, die Sedl√°ńćek diskutiert, sind derart spannend, sein Ansatz √ľber die Zuhilfenahme √§lterer Schriften und Denker so interessant, dass ich dieses lesenswerte Buch jedem empfehlen m√∂chte, der sich f√ľr die Geschichte des √∂konomischen Diskurses¬† und deren Bedeutung f√ľr die √Ėkonomie heute nur im Entferntesten interessiert. Ich verspreche, dass das Geld renditestark und zugleich nachhaltig angelegt ist (Ihr Sparkassenberater Der Ihnen treu ergebende Autor).

Über Ostern hatte ich es mal wieder nach Weißrussland geschafft und durfte auch wieder Nutznießer der weißrussischen Gastfreundschaft werden. Dabei ist mir zum ersten Mal richtig klar geworden, wie unterschiedlich (meine) deutsche Esskultur und die weißrussische doch sind.

In Deutschland gibt es einen wohl portionierten Teller und in einem guten Haushalt darf man sogar erwarten, dass man diesen ein zweites mal verlangen kann, ohne auf verbl√ľffte oder √ľberraschte Gesichter zu starren. In Wei√ürussland wird der Tisch mit allen kleinen und gro√üen K√∂stlichkeiten beladen, von denen man sich dann bedienen darf. F√ľr jemanden wie mich, der sich gut mit der deutschen Esskultur arrangiert hat, wird der so bereitete wei√ürussische Tisch nat√ľrlich zum Problem, denn ein abgegrenzter Bereich f√ľr die f√ľr einen vorgesehenen Speisen ist nicht vorhanden.

Nat√ľrlich ist das kein Problem des zu Wenig, denn ein Problem des zu Viel: Man ist doch bestrebt seine Portion brav aufzuessen, um zu zeigen, wie sehr es einem gemundet hat. Aber wenn nicht klar ist, was genau diese Portion sein soll, f√§ngt man an, alles in sich hinein zu schaufeln, um auch ja den Bitten der Gastgeber zu entsprechen es sich doch gut schmecken zu lassen.

Die einzige Empfehlung, die man zum Essen in Wei√ürussland geben kann, ist doch die, es ruhig angehen zu lassen und einfach soviel zu essen, wie es einem schmeckt, um dann in Deutschland zur√ľck wieder alles in sich hinein zu stopfen, was Koch/K√∂chin auf den Teller laden konnten.

Wohl bekomm’s! ūüėČ

Es war mal wieder die Tagesschau, die mich auf ein Thema gelenkt hat, von dem ich zuvor nur die Meinung Dritter kannte. Heute hatte ich doch erst die Presseschau geh√∂rt, die ebenfalls das Thema aufgriff und die verschiedenen Meinung dazu zusammenfasste. Alles in Allem wollte sich die Mehrheit der Artikel (bzw. Journalisten) nicht mit der Form des Gedichts (oder Gedichtsform) ausseinandersetzen, aber wohl Kritik an dessen Inhalt √§u√üern (obwohl ich das Gef√ľhl hatte, dass die Form wohl niemanden so richtig gefiehl).

Allerdings ist mir nach dem Lesen des Inhalts des Gedichts nicht klar, warum Herr Grass diesbez√ľglich sogar als Antisemit beschimpft wird (denn so ist es ja wohl gemeint, als Beschimpfung)? Ich denke nicht, dass das Gedicht eine solche Interpretation hergiebt. Durch das Gedicht wird eine (streitbare) Meinung formuliert, die sehr gut diskutiert werden kann und nicht zum unbegr√ľndeten Hass und Mord an anderen aufruft (ich hatte beim Lesen sogar das Gef√ľhl, dass der Autor sich pers√∂nlich, also aus der eigenen Geschichte heraus, eigentlich nicht in der Position sieht, (s)eine Meinung derart zu √§u√üern – aber was kein anderer f√ľr einen erledigt…).

Eher bedenklich finde ich diejenige Kritik, die Grass als F√∂rderer antisemitischer Tendenzen sieht und ihn deshalb in einer schwer nachvollziehbaren Intensit√§t kritisiert. Es bleibt das schale Gef√ľhl, dass einige das Bed√ľrfnis hatten, einen Nobelpreistr√§ger durch das Dorf zu jagen (ja, es ist auch richtig, der Nobelpreis ist kein Freifahrtsschein). Aber ist es nicht dieses blind und undifferenziert anmutende Drauflos-Kritisieren, das antisemitische Ressentiments st√§rkt?

Ich pers√∂nlich finde ja, dass das Gedicht nur einen wirklichen Haken hat: Es hat keinen Reim, was, bittesch√∂n, ist denn ein Gedicht ohne Reim?! K√ľnstlerische Freiheit etwa?! Immer dieser neumodische Schei√ü; Ein Gedicht hat doch verdammt nochmal einen Reim, Kreuzreim, Paarreim, wei√ü der Teufel was, zu haben! Aber gut, vielleicht habe ich auch einfach keine Ahnung und der n√§chstbessere Germanistikstudent belehrt mich eines Bessseren.

Wie dem auch sei,
ich bleib’ dabei:
das Gedicht war nicht schlimm,
ich sehe kein Problem darin.

 

Bereits 20 Views auf diesen Blog im April verraten mir, dass die verehrten Leserinnen und Leser nach neuen Zitaten aus dem Schopenhauer-Kalender lechzen. So will ich diesen Monat niemanden mehr auf die Folter spannen, denn:

Das Leiden, welches ich von mir weg und auf einen anderen schiebe, wird dadurch vergr√∂√üert: darum die gro√üe Menge des √úbels auf der Welt, die enstanden ist, indem das urspr√ľngliche positive √úbel (die Schuld der Welt) durch dies egoistische Weiterschieben vermehrt wurde. Nur durch freiwilliges Aufladen und Ansichziehn des Uebels wird es zur m√∂glichsten, vielleicht unendlichen Verringerung gelangen und so das Reich Gottes kommen.

Arthur Schopenhauer während seiner Studienzeit in Göttingen 1809/10 .
Der Handschriftliche Nachla√ü.Bd 1, Fr√ľhe Manuskripte, S. 10.

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A blog not only about my time in Sweden and –úi–Ĺ—Ā–ļ but also about the things I am concerned about.

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