Hola meine sehr verehrten, doch in letzter Zeit auch sehr vernachlässigten Leserinnen und Leser! Seit gestern nun verweile ich in der Hauptstadt Spaniens, Madrid. Eigentlich bin ich hier in Madrid nicht wegen Madrid selbst (leider steht das Wetter zwischen uns – eigentlich zwischen mir und ganz Spanien), sondern wegen einem Freund und ehemaligen Kollegen aus meiner Praktikumszeit bei Imendio. Seine Freundin und er waren auch so freundlich mir hier in Madrid eine Herberge zu geben, die eine hervorragende Sicht über die Dächer Madrids bietet.

Nach meiner Ankunft (und 2 spanischen Bier – in zu kleinen Dosen) bin ich gestern auch relativ schnell in’s Bett gefallen. Die Verspätungen meiner Flüge und die damit verbundenen Ängste einen Flug zu verpassen, machten mir doch deutlich zu schaffen.😉 Heute Morgen ging es dann gegen 11 Uhr (Sonnenstand entspricht ca. 9 Uhr) mit dem Bus in die Innenstadt Madrids. Dort angekommen gingen wir zielstrebig (aber dennoch langsam genug, um nicht gleich einen Hitzekoller zu erleiden) verschiedene Sehenswürdigkeiten Madrids ab (Kathedrale, Schloss, Rathaus etc.).  gegen 13 Uhr (Sonnenstand entspricht ca. 11 Uhr) machten wir eine Pause, bei der wir Cerveza (Bier) und Clara de lemon (Radler – mir war das Bier bei der Hitze dann doch zu viel) zu uns nahmen.

Nach der Pause und einem weiteren Gang durch die Stadt ging es dann auch an’s Mittagessen (15 Uhr – Sonnenstand entspricht ca. 13 Uhr). Dabei wurde frittierte Schwarte (sehr lecker), spanischen Omelett (viel Ei, viel Kartoffeln, ca. 2 cm dick – auch lecker), Pommes mit Ei (auch lecker), Kartoffeln mit scharfer Soße (ebenfalls lecker) und irgendetwas, dass ich nicht mochte gereicht. Alles zusammen 60 € (mit Trinkgeld) für drei Personen, aber dennoch (mit Ausnahme der einen Speise) ohne Bedenken sehr zu empfehlen.

Nach dem Mittag ging es wieder in die Wohnung zurück, wo wir uns erst einmal von den Strapazen des reichlichen Mittags erholen mussten. Nun sitze ich hier allein, denn meine Gastgeberin sowie mein Gastgeber hatten bereits bevor ich mich bei ihnen anmeldete Karten für ein Heavy Metal Festival gebucht und da werde ich der letzte sein, die beiden an der Teilnahme zu hindern.

Morgen geht es dann nochmal nach Madrid, bevor ich im Vertrauen an das spanische Schienensystem meine Weiterreise nach Sevilla antrete.

Adiós!