Ach, meinen Sie den grünlich-weißen?

Ja, ganz genau. Ich  musste fast kotzen!

Hier das Geld zurück. Nur nicht motzen.

(Frei nach Helge Schneider)

Der Kefir heute Morgen war wirklich schlecht (oder mein Magen darauf einfach am frühen Morgen nicht vorbereitet), zumindest habe ich heute der Toilette “gesagt”, wie ich sie finde. Das war besonders interessant, weil man auf dem Weg zur Toilette natürlich auf seine Studenten treffen muss, die ich natürlich mit einem Lächeln begrüßen will, auch wenn man dabei Gefahr läuft dabei gleich auf Flur (und möglicherweise auch auf die Studenten)… na ja, die geschätzte Leserin und der geschätzte Leser, werden sich das mögliche Desaster ausmalen können.

Wie “nah” ich im Übrigen dem Protest am Sonntag war oder bin, wurde mir heute bewusst, als sich ein Student für sein Fehlen bei der letzten Vorlesung entschuldigte. Freunde von ihm und deren Verwandte wurden am Sonntag verhaftet. Von einem Vater fehlt jede Spur. Ich würde das ja als Behinderung meiner Lehrtätigkeit bezeichnen (immerhin wurde mein Student davon abgehalten meine Vorlesung zu besuchen), aber ich befürchte der Flachzange dem Spinner dieser europäischen Absurdität dem demokratisch gewählten Präsidenten würde das wenig interessieren.

Natürlich war nicht alles Spaß in der letzten Vorlesung. Meinen Studenten habe ich Möglichkeiten gezeigt Daten zu Verschlüsseln, miteinander verschlüsselt zu kommunizieren und sich anonym im Internet zu bewegen.  Am Ende habe ich einen Satz gesagt, der mir so in Deutschland wohl nicht eingefallen wäre: “Niemand sollte Angst haben müssen, sich die Informationen zu beschaffen, die er/sie braucht.”

Traurig…