Was für ein Tag gestern hier in Weißrussland: Demonstranten und Präsidentschaftskandidaten (teilweise bewusstlos ge-) verprügelt, Oppositionelle verletzt und verschleppt und die deutschen Medien wissen das zu berichten.

Tadellos Herr Lukaschenko, so stößt man der EU so richtig vor den Kopf: Wahlfälschung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung et cetera. Damit geht der feine Herr 100 %ig sicher, dass ihm (und damit auch den Weißrussen) keine EU-Gelder zur Verfügung gestellt werden. Und man muss schon blind sein, wenn man nicht sieht, wie sehr dieses Land jeden Cent benötigt.

Aber auch gut, denn so wie das hier gerade läuft, wird das wohl nicht mehr lange dauern und die Wirtschaft Weißrusslands implodieren. Oder aber Herr Lukaschenko stellt auf die Taktik des nordkoreanischen Staatschefs um und erpresst die Welt, um ihr Hilfslieferungen abzuringen.

Update: Anbei sei noch auf eine Fotoserie und ein interessantes Video verwiesen.