Gestern habe ich mir nochmal einen Ruck gegeben und habe versucht in der nahe gelegenen Videothek einen Film mit englischer Tonspur zu auszuleihen. Wir drei (die beiden Angestellten und ich) wussten gleich, dass es spannend werden würde, denn wir hatten alle 3 das Grinsen der Gewissheit auf dem Gesicht, ob der Prozedur die nun folgen würde.

Ich ging gleich einen Raum weiter, da ich im ersten Raum das letzte Mal nur Nieten (Filme ohne englische Tonspur) gezogen hatte. Ich zog gleich 3 Filme aus dem Regal, sollte sich die Prozedur doch wieder als schwierig erweisen. Doch gleich der erste Film war ein Volltreffer, K-19: The Widowmaker wurde also der Film des Abends. Aber zunächst musste ich bezahlen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich den Film ausleihe, tatsächlich habe ich den Film aber dann gekauft, wieso weiß ich nicht. Ich wollte auch nicht fragen, da ich wahrscheinlich die Antwort sowieso nicht verstanden hätte. So zog ich also mit meinem neu erworbenen 0,75 € Film nach Hause.

Nach dem Abendbrot stellte ich zunächst die Standardkonfiguration wieder her, sprich сметана plus Chips. Dann ging es an den Film über das erste russische Atom-U-Boot mit ballistischen Waffen K-19. Die Geschichte ist relativ schnell erzählt. Die Sowjets schustern ein Atom-U-Boot mit ballistischen Waffen zusammen, um so die gegenseitige Abschreckung aufrecht zu erhalten. Das Boot muss trotz vieler technischer Mängel und Unfälle beim Bau auslaufen. Auf der Jungfernfahrt kommt es dabei zu einem Reaktorunfall bei der eine Kernschmelze droht. Der Film basiert auf einer waren Begebenheit, ist aber, wie man Wikipedia entnehmen kann, an einigen Stellen ausgeschmückt und verändert worden.

Für 75 Eurocent jedenfalls kein schlechter (ungewollter) Kauf.