Am Sonntag war ich mit einem Kollegen noch einmal im botanischen Garten, diesmal allerdings auch in der Orangerie. Danach ging es dann auf den Markt, da er noch etwas Gemüse und ich Butter brauchte. Dabei wurde mir die folgende Süßspeise empfohlen, die irgendwie Minsk in ihrem Namen trägt (ich habe den Namen vergessen):

Die Süßspeise besteht aus einem Biskuit-Boden und Schokoladen-Quark. Auf dem Bild sind davon 500 g zu sehen (ich habe mich versprochen, ich wollte 50 g, aber nun gut, was man hat, hat man…). In einem Anfall von Größenwahn (wir waren vor dem Besuch den Marktes noch Mittagessen) habe ich mir dann auch die 500 g auf einmal (hat etwas länger gedauert, das gebe ich offen zu) auf einmal verschlugen. An Abendbrot war danach dann allerdings nicht mehr zu denken.

Zwei andere Sachen, die wir, wenn das Regime gestürzt ist (wie gesagt, Ineffizienz muss man nicht fördern), unbedingt aus Weißrussland importieren sollten, will ich im Folgenden vorstellen. Zunächst сырок (Suierok – so oder so ähnlich, mit scharfem s). – сырок gibt es wohl auch in anderen Ländern, d.h., wir können сырок importieren ohne das Regime zu unterstützen. Toll! –

сырок ist ein Riegel aus mit Schokolade umhüllten Quark. Den Riegel gibt es in vielfachen Geschmacksrichtungen, teilweise auch mit Kartoffel anstatt Quark. Ich darf der verehrten Leserin/dem verehrten Leser sagen, egal was drin ist (und ich habe bestimmt schon eine Menge probiert), das Zeug schmeckt echt lecker. Der einzige Grund warum ich mir nicht täglich 10 Stück genehmige ist meine Faulheit. Ansonsten genügen drei Stück (à 0,20 €) um auch den Magen am Mittag ruhig zu stellen (habe ich einmal gemacht, hat sehr gut funktioniert).

Des Weiteren kann ich Birkensaft empfehlen (ich wusste gar nicht, dass man aus Bestandteilen der Birke überhaupt einen Saft pressen kann). Besonders im Sommer (oder in meiner warmen Bude) entfaltet der Saft ganz ausgezeichnet seine erfrischende Wirkung.

Ansonsten war ich heute das erste Mal wieder in einem Russischkurs. Wir sind nun zu fünft. Davon eine Japanerin, 3 Türken (davon eine Türkin) und ich eben. Die erste Unterrichtsstunde nach etwa viermonatiger Pause war, wie soll ich sagen, ernüchternd. Tja, hätte ich ja wissen können. Nun habe ich erst einmal eine Menge Hausaufgaben bekommen und ein Lehrbuch muss auch noch gekauft werden. Das Wochenende wird wohl etwas kürzer ausfallen müssen.

до свидания!