Letzte Woche hätte sich die DDR und/oder die politische Klasse zum 60. Jahrestag feiern können. Das wurde zum Glück verhindert und so wird aus einer großen eine Menge kleiner Feiern, die so mancher Orts stattfinden. Auf eine solchen Feier trafen wir also letzten Dienstag an einem ungewohnten Ort.

Nun ist’s wieder Wintersemester und die neuen neuen “>Studenten werden in großen Gruppen mit ihrer neuen/alten (je nach Herkunft) Umgebung vertraut gemacht. Das schließt natürlich Lokalitäten mit ein,  an denen der gemeine Student auch auch “>seinen Durst löschen kann. Und so waren auch letzten Mittwoch wieder viele Erstsemester und ihre Kneipenführer unterwegs, denn die erste Woche im neuen Semster ist immer solchen Aktivitäten gewidmet.

Unser eins, der nun bald auch auch “>fertig werden will, versucht natürlich die Orte, zu denen die neuen Studenten geführt werden, zu vermeiden, da diese meist unter chronischer Überfüllung leiden und man irgendwann auch mal was zu trinken kriegen möchte.

So ging es in eine  Lokalität bei der wir uns sicher waren, dass sie von den Studenten nicht besucht werden wird; die örtliche Kneipe, die sich an Anhängern gleichgeschlechtlicher Liebesbeziehungen richtet. Dort wurden wir dann Zeugen neu entfachter Ostalgie, die von angepasster Dekoration mit den obligatorischen obligatorischen “>Flaggen bis zur ebenfalls obligatorischen Uniformparade reichte. Gespielt wurden natürlich Klassiker aus vergangener Zeit und und “>auch Erich  Honecker durfte noch einmal seine Ansprache zum 40. Jahrestag der DDR halten. Es wurden auch Zettel rumgereicht, damit man textsicher die Nationalhyme und die Internationale schmettern kann.

Da könnte man meinen, dass in der DDR sexuelle Pluralität toleriert wurde. Eine Frage die ich mir bisher nicht gestellt habe, aber wenn sich so schön erinnert wird, dann gewinnt man schnell den Eindruck.

Da bleibt nur zu hoffen, dass die FDP Wort hält und nicht alsbald Schattenseiten der DDR wieder zu unserem Alltag gehören.