Über die ganze Organisation, die die erste Semesterwoche für einen bereithält, habe ich fast meine guten Sitten, also das Schreiben, vergessen.

Endlich konnte ich mein Zimmer in meiner neuen WG mit alten Bekannten beziehen. Der frisch verlegte Laminatfußboden kann dabei jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Tapete von mehreren Generationen bebohrt und bemalert wurde. Ein großer untapezierter Fleck ist auch vorhanden. Ich kann nur hoffen, dass mein Arrangement  der Möbel und Accessoires eine Art künstlerischen Anfalls vortäuschen, der die ungewollte Situation verschleiert.

Morgen geht es also in die erste “ordentliche” Uniwoche. Gut, dass ich da nur im Tutorium von 15-19 Uhr zugegen und durch eine Laune des Schicksals auch noch einer der beiden Tutoren sein werde. Ich bin gespannt, der Jahrgang den ich dort antreffen werde, hatte das Vergnügen Haskell als erste Programmiersprache an der Universität kennenzulernen. Ab morgen soll es dann für sie mit Java weitergehen, da kann man sich auf einiges gefasst machen… fragt sich nur auf was.

Bis denne!!!