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Von nun an also wieder aus Stockholm. Heute gegen 1 Uhr bin ich wieder in meiner Unterkunft in Stockholm angekommen. In Stockholm hat es während meiner Abwesenheit wieder geschneit und so war es, als ob ich vom Frühling direkt wieder zurück in den Winter geflogen bin.

Samstag und Sonntag wurden natürlich für ausgiebiges Sightseeing genutzt, so dass ich denke, alle wichtigen Punkte in Dublin, zumindest von außen, gesehen zu haben. Darunter das Dublin Castle und die Christ Church Cathedral. Ich habe es sogar geschafft ein paar Fotos hochzuladen, die man sich dann wieder im Webalbum bei Zeit und Gelegenheit anschauen kann. Diese sind noch nicht vollständig, ich bitte daher um ein wenig Geduld, bis ich alle wichtigen Bilder hochgeladen habe.

Ansonsten wird man erkennen, das Dublin viele Jahrhunderte lang unter britischen Einfluss stand. Einer der Teilnehmer am Hackfest ist selbst Londoner und meinte, dass bestimmte Gegenden sich 1 zu 1 gleichen. Das macht Dublin zu einer schönen, aber keiner besonderen Stadt. Sollte sich später noch einmal die Gelegenheit ergeben, so werde ich wohl eher das ländliche Irland als Reiseziel bevorzugen.

Ein kleines Souvenir habe ich dennoch mitgebracht, einen kleinen grünen Knautsch-Rugbyball. Zu haben gibt es solche und andere Gegenstände im Carrolls. Das kann man gar nicht verfehlen, davon gibt es nämlich so viele in Dublin, wie H&Ms in Stockholm. Die verkaufen auch allen möglichen Mist, muss nur was mit Irland zu tun haben und wenn es Guinness ist.

Habe ich eigentlich schon erzählt, dass das schwedische Bodenpersonal, oder zumindest eine Mitarbeiterin, mich gar nicht einchecken lassen wollte, weil sie nicht wusste, dass man nach Irland zumindest mit dem deutschen Personalausweis einreisen darf? Die Schlange stand 5 Minuten, weil die Dame sich erstmal vergewissern musste, ob das denn überhaupt so geht und mehrere Telefonanrufe tätigte, bevor gesichert war, was ich zuvor auf der Website des Auswärtigen Amts gelesen hatte. Man war ich froh, als ich im Flugzeug saß.

So, nächstes Wochenende geht es nach Göteborg, damit auch ja keine Langeweile aufkommt. Damit schließe ich und wünsche allen Leserinnen und Lesern eine erfolgreiche Woche.

Bis denne!!! Hej då!!!

Ab morgen werde ich mir Dublin mal bei Tage anschauen. Dazu war bisher keine Zeit, waren wir doch ausgiebig mit dem eigentlichen Thema der Reise, dem Theming API Hackfest, beschäftigt. Geschafft haben wir natürlich auch etwas, sogar sichtbare Ergebnisse sind vorzuweisen. 😉

Bisher hat sich Dublin als ziemlich teures Pflaster entpuppt, da bin ich ganz froh, dass SUN Frühstück und Mittag in der eigenen Kantine sponsort (dafür an dieser Stelle nochmal besten Dank!). Die Ampeln in Dublin sind das Letzte, ich bin soweit diese zu ignorieren, wenn es die Verkehrsituation zulässt. Ansonsten ist Dublin eine sehr schöne Stadt und das Wetter hat sich bisher auch von seiner besseren Seite gezeigt. Im Vergleich zu Schweden, ist es hier geradezu sommerlich.

Das soll es an dieser Stelle erstmal gewesen sein, so langsam müssen wir uns auch um das Abendbrot kümmern. Ich wünsche ein angenehmes Wochenende!

Bis denne!!! Cheers!!!

Wenn alles klappt, dann sollte genau dann, wenn dieser Blogpost veröffentlicht wird, mein Flieger nach Dublin starten.

Aber was mache ich denn da nun eigentlich? Alberto hat das in seinem Blogpost wunderbar zusammengefasst. Hier aber nochmal eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch.

Ziel der Veranstaltung ist es, das Theming von Gtk+ zu verbessern. Themes beschreiben die Erscheinung, also das Aussehen einer Benutzeroberfläche. In der einen Woche sollen gleich mehrere Probleme dazu gelöst bzw. Lösungsansätze entwickelt werden. Für eine Zusammenfassung dazu verweise ich auf Alberto’s Blogpost. Da die Veranstaltung auch ein Logo hat, möchte ich das an dieser Stelle niemanden vorenthalten.

Nun habe ich noch gar nicht gesagt, was ich damit zu tun habe. Also Carlos meinte, dass meine Anwesenheit ganz nützlich sein könnte, da ich mich ja mit Animation beschäftige und das eben auch etwas ist, was man dann gerne zukünftig in Gtk+ unterstützen möchte. Tja, wer sagt schon Nein, wenn er so nett gefragt wird? 🙂

So, na dann bleibt uns nur noch hart zu arbeiten, damit der erwartete Erfolg sich auch einstellt.

Bis denne!!! Hej då!!!

PS.: Zuerst wollte ich ja schreiben, dass ich zur europäischen Fleischertagung, dem sogenannten Hackfest, nach Dublin fahre und dort Hackepeter treffen werde. Aber das habe ich dann doch lieber gelassen, um keinen zu verwirren… . 😉

Puss och kram på alla hjärtans dag!

It could be more fun, actually. But nobody said it would be easy, so I stop complaining and present the newest achievements on Pixmap based animation Gtk+. 😀

I guess I have to explain what’s new about this. New is the handling of widgets like the text box or the calendar you have seen in the video. These widgets have their own windows which means they get an extra expose event which is independent from those their parent gets. This can be a big issue because you have to track them separately or you won’t be able to control them accordingly to the animation the parent triggered.

As I mentioned already this is not done yet. The code is buggy and doesn’t behave too well with Gtk+ applications other than my test app.  This will be the topic of the next days.

Before I forget, you’ll find the patch on bugzilla.  You might have some comments or ideas. 🙂

Cheers!

Freitag ging es also wieder raus, für eine Freundin von Pia wurde eine Überraschungsfeier organisiert und ich habe mich dazu gesellt. Es ging in den Süden von Stockholm, nach Södermalm, dass ich erst gegen halb 4 verlassen sollte.

Also auf zur Party, die Überraschung war schon gelüftet und allerlei alkoholische Getränke in der Küche bereitgestellt, als wir ankamen. Auch ein Shaker war da, aber ich bin nichts ohne ein gutes Rezept und somit begnügte ich mich mit einer Variation aus Vodka und Ginger Ale. Da wohl viele Schweden auch nur trinken, natürlich auch nur am Wochenende, um in den vergnüglichen Zustand völliger Zerschossenheit einzutreten, konnte mit dieser Wahl ja auch nicht viel schief gehen. Andererseits habe ich auch nur ein Glas geschafft, der Rest der Zeit wurde mit Wein überbrückt, da ich ungern das laufende Gespräch unterbrechen wollte, dass äußerst interessant war. Mit meinem Gesprächspartner startete ich bei Ericsson, seinem Arbeitgeber. Wir gingen dann weiter zur Elektrotechnik (seinem Studiengang), kamen dann über sein Auslandssemester in Deutschland auf die deutsche Sprache, ihre Ähnlichkeiten mit der schwedischen u.s.w. Abgeschlossen haben wir das Gespräch mit einem kleinen Diskurs über Zufall und Schicksal, nachdem wir vorher auch über die schwedische und die deutsche Geschichte gesprochen hatten.

Danach wechselten wir den Schauplatz, machten aber einen kleinen Abstecher zu einer Bar in einem Turm. Ich würde gerne einen Namen nennen, aber da muss ich wohl nochmal fragen, denn der fällt mir gerade nicht ein. Auf jeden Fall hätte man da oben einen wunderbaren Blick über Stockholm gehabt, wären da nicht diese Wolken gewesen, die die Sichtweite auf unter 500m (sehr grob geschätzt) gedrückt hätten.

Danach also in eine Bar, irgendwo in der Nähe des Åsötorget. Gut, das wird niemanden Helfen, aber soweit ich das verstanden habe, ist Södermalm sowieso eine gute Gegend, um Abends wegzugehen. Hier war ich ja im Dezember auch mit meinen Freunden vom Sprachkurs, als wir die Bar mit dem günstigen Bier gefunden hatten. Na ja, das Bier war in der Bar, in der wir nun waren, nicht so billig. Schon wieder 100 SEK ausgegeben für zwei Bier, na wenigstens hat der Barkeeper das “Zwei große Starke (Bier)” (die schwedische Version kommt in einem späteren Beitrag) verstanden, das mir Pia noch schnell für die Bestellung zugesprochen hatte. Dass es sich die Schweden bei den Preisen überhaupt leisten können nicht auf dem Trockenen zu sitzen, ist schon erstaunlich. Dass sie es nicht tun, wurde uns dann auch bewiesen, als eine Flasche den massiven Aufbau einer menschlichen Schädeldecke mit dem Zerfall ihrerselbst unter Beweis stellte. Der danach einsetzende Versuch einer Schlägerei, wurden von den Umstehenden und den Sicherheitskräften, von denen es in Stockholm nur so wimmelt, sofort unterbunden. Während ich so bei der Versorgung der malträtierten Schädeldecke zusah, fragte ich mich, wann denn die Ambulanz eintreffen würde. Nach ca. 45 Minuten (was wieder sehr grob geschätzt ist) war dann die Polizei zur Stelle, vom Rettungswagen war da noch keine Spur… .

Wie dem auch sei, um 3 Uhr schloss die Bar und ich war sowieso müde und außerdem in ein Gespräch über die Unzulänglichkeiten der deutschen Sprache verwickelt. Obwohl das eigentlich das falsche Wort ist, das Gespräch hat sehr viel Spaß gemacht. Ein Däne, der neben uns in der T-Bana stand, sprach mich dann, als meine Begleitung die Bahn wechseln musste, an. Er hatte in der Schule Deutsch. So fröhnten wir für 3 oder 4 Stationen dem Smalltalk (auf Englisch, denn das mit dem Deutsch war schon lange her, so wie mein Französisch, ich konnte ihm also keinen Vorwurf machen 😉 ) und verabschiedeten uns mit einem Handschlag, als er die Bahn wechseln musste.

Der Samstag war so vernebelt, wie ich mich fühlte und so war denn auch nicht viel los. Ich bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass entweder das schwedische Bier oder die Kombination aus schwedischem Bier und meiner Umgebung, meinem Schlaf nicht besonders zuträglich sind. Viel mehr schwedische Sorten haben die ja im Systembolaget auch nicht, als dass ich noch viel probieren müsste. 😉

Auch über den Sonntag werde ich nicht viele Worte verlieren, nur eines, nur noch eine Woche, dann werde ich die schwedischen Gefilde für, der geneigte Leser/die geneigte Leserin ahnt es, eine Woche verlassen. Der Countdown läuft!

Indes wünsche ich der treuen Leserschaft einen guten Start in eine ebenso erfolgreiche Woche!

Bis denne!!! Hej då!!!

Today I published my first results regarding Pixmap based animation in Gtk+ on the gtk-devel-list and on bugzillaAlberto already posted my small demo video but I guess it would be a shame if I wouldn’t have it on my own blog. 😉 So here it is…

What can you expect now? Even though there is already a visible result this is far from being complete. But that is not the intention at the moment. It is more a proof of concept, an attempt to show what is possible when we try to animate the pixmap representation of a widget instead of the widget itself (e.g. by manipulating the allocation data). Having said this I have to admit that this is not even complete. There are still a lot of problems to solve until we can think about getting something like this or similar things into Gtk+. But we have to start somewhere and we have to discuss suitable approaches. That is the reason why I already published my results.

Anyway, I hope you enjoyed the video and maybe you’ll join the discussion on the devel list or on bugzilla. There is still a lot of work to do! 🙂

Cheers!

Dieses Wochenende haben mich meine Schwester und ihr Freund mit ihrem Besuch in Stockholm beehrt. Eine  schöne Gelegenheit mal wieder in die Stadt zu kommen.

Dort ging es dann auch gleich hin, nachdem wir die Sachen bei mir abgestellt hatten. Für 20 Uhr hatte ich einen Tisch im Restaurant bestellt und wir waren bereits 16 Uhr in der Stadt, das gab mir genügend Zeit die beiden zu ein paar wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu führen. Darunter die Altstadt (Gamla Stan), den Reichstag (Riksdaghuset), das Rathaus (Stadshuset), Kunsträdgården (eine schön gestaltete U-Bahn-Station), einen H&M Nähe Sergels Torg, Sergels Torg selbst natürlich auch und den Puma Store. Bei Letzterem habe ich mir auch endlich das Stockholm-Shirt geholt, dass ich mir bisher verwehrt hatte. Danach ging es dann auch zum Essen, zu dem uns auch meine Kollegin Pia begleitet hat.

Am nächsten Tag haben wir uns dann für das Vasamuseum als kulturellen Höhepunkt entschieden. Diesmal mit Film und Führung, die eine gute Einführung geben und insgesamt auch nur eine Stunde dauern (je 25 Minuten).

Danach ging es zum Kaknästornet, die Aussicht ist einfach gut und der Turm des Stadshuset über die Wintermonate geschlossen, so dass es dazu auch keine wirkliche, mir bekannte Alternative gab.

Den Rückweg bestritten wir per Bus, genauer gesagt der Linie 69, die am Kaknästornet vorbei nach Fridhemsplan führt. Von da aus machten wir uns dann auch wieder nach Hause, wir hatten nur ein Würstchen zum Mittag. Angekommen mussten wir feststellen, dass die staatliche Alkoholsausgabe am Samstag nur bis 15 Uhr geöffnet hat, so dass wir mit dem 3,5%igem (Bier – Öl) aus dem Supermarkt vorlieb nehmen und uns damit auf den Abend vorbereiten mussten.

Ich hatte mir gedacht, dass der Besuch der beiden eine gute Gelegenheit wäre, mal einer örtlichen Diskothek einen Besuch abzustatten. Wir haben den Viperroom gewählt, der auch eine günstige Auswahl an Alkoholika bis 23 Uhr und freien Eintritt bis 22 Uhr versprach. Begrüßt wurde ich vom Türsteher mit der Frage, ob ich nicht denke etwas zu alt für die Lokalität zu sein… ein eindeutiges Zeichen sich sofort umzudrehen und zu gehen, aber ich ignorierte diesen dezenten Hinweis und begab mich hinein. Anfangs war die Musik auch gut, nicht überragend aber hörbar. Das sollte sich jedoch ändern, bis man sich schlussendlich in einer Party für Singles gehobenen Alters glaubte. Ich hatte definitiv nicht genug Alkohol konsumiert und ich denke auch nicht, dass ich jemals den Verzehr von “genügend Alkohol” für eine solche Veranstaltung überleben würde. Wir mussten früh raus, die Musik war nicht schön, also sind wir gegangen, der Abschied viel nicht schwer. Fazit: Es kann eigentlich nur noch besser werden… . 😛

Heute war dann leider auch schon alles vorbei, der Flug ging um Mittag, das hieß wir mussten uns schon früh auf den Weg zum Flugplatz begeben. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für den Besuch, hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe euch auch.

Mit diesen Eindrücken vom Wochenende und den ersten Schritten im Stockholmer Nightlife beende ich meinen kleinen Bericht. Ich wünsche der verehrten Leserin, dem verehrten Leser einen erfolgreichen Start in die neue Woche!

Bis denne!!! Hej då!!!

Vellocet Club

A blog not only about my time in Sweden and Мiнск but also about the things I am concerned about.

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