So heißt es in einem bekannten Schlager, den man, wie so viele, am besten nur im Rausch genießt, bevor einem die musikalische Tiefe in eine ebenso große Depression (verschiedenster Art) reißt.

Aber nun zurück zum Thema. Über die Verteilung meiner Kollegen über halb Europa habe ich ja schon geschrieben und so ist es immer ein besonderes Ereignis, wenn man sich persönlich treffen kann. Um solch ein Treffen wenigstens einmal im Jahr zwischen allen Angestellten zu ermöglichen und sich über die Firma und deren Zukunft auszutauschen, wird daher regelmäßig eine firmeninterne Konferenz organisiert.

Dieses Mal also in Amsterdam, da in den Niederlanden einer der Entwickler zu Hause ist. Also ging es am Mittwoch um 4 aus dem Bett, da der Abflug für 7.25 Uhr geplant war. Nach einem Flug mit Sonnenaufgang (Fotos, wenn sie was geworden sind, gibt es später) erreichten wir ca. 9.35 Uhr Schiphol. Bisher der größe Flughafen auf dem ich gelandet bin, die Maschine brauchte gefühlte 20 Minuten bis sie das Gate erreicht hat.

Dort haben wir dann auf diejenigen gewartet, die ebenfalls am Vormittag eintreffen  sollten. Ich weiß nicht mehr wann genau, aber irgendwann ging es dann mit dem Zug nach Amsterdam und in’s Hotel. Nach einem kurzen Ausflug zum Chinesen, waren dann am Abend auch alle eingetroffen und es ging zum Abendessen. Ein Teil, darunter ich, ging dann noch in eine Kneipe, um ein letztes Bier zu trinken. Einige probierten sogar das angebotene 10%tige Bier. Ich persönlich nenne ein Getränk mit mehr als 10% Alkohol Wein und schloß mich daher nicht dieser Gruppe an, denn seit wann trinkt man Wein halbliterweise aus einem Glas?!

Am nächsten Tag startete ich dann das Konferenzprogramm mit meinem Vortrag zu Animation in Gtk+ mit anschließender Diskussion. Nun gibt es einen konkreten Plan und die letzten drei Monate dürften nochmal arbeitsintensiver werden, da die technischen Grundlagen an einer anderen Stelle implementiert werden sollen und damit auch in einer anderen Weise, als ich es vorgeschlagen hatte. Hauptsache am Ende bewegt sich was.😀

Am späten Nachmittag machten wir dann noch gemeinsam einen Ausflug zur Heineken Brauerei. Nach Zahlung eines unverschämten Preises durften wir dann die Geschichte der Firma, deren Geschäftsführer und die Herstellungsmethode des Bieres bewundern. Das ganze war sehr kurzweilig gestaltet, so dass sich der Ausflug defintiv gelohnt hat. Mit inbegriffen war natürlich auch eine Bierverkostung, bei der wir aufgefordert wurden das Bier einer Sicht-, Hör- und Geschmacksprüfung zu unterziehen. Dreimal darf der geschätzte Leser/die geschätzte Leserin raten, was man hören sollte… .

Der nächste Tag begann mit einem Gesangsbeitrag der schwedischen Kollegen zum Luciafest und es wurden Kekse verteilt. Danach ging es dann auch weiter mit Konferenz.

Am Nachmittag nahmen wir dann alle noch an einer abschließenden Bootstour teil, um nochmal einige Enden und Ecken der Stadt zu besichtigen. Man hat das Gefühl, dass in Amsterdam Kanäle gebaut wurden statt Straßen, wenn die Stadt erweitert werden sollte. Dieses Gefühl vermittelte einem zumindest die Erläuterungen.

Dann ging es auch schon zum Flughafen und über Kopenhagen wieder zurück nach Stockholm. Kurz nach 2 lag ich dann auch endlich im Bett. Ein wirklich gelungener Ausflug, der sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dass sich die Gelegenheit nochmal bietet alle so zu treffen, muss ja nicht in Amsterdam sein.

Bis denne!!! Hej då!!!