Und schon wieder ist es passiert, eine Woche lang keine Nachricht von mir. Dennoch war ich nicht untätig und habe es endlich geschafft Vom Kriege durchzulesen. Ein paar abschließende Gedanken dazu sollen nun folgen.

Zum Ende hin fasst von Clausewitz seine Gedanken nochmals zusammen, die er zuvor einzeln entwickelt hat. Essentiell erscheinen die Gedanken alle Ziele eines Feldzuges bzw. Krieges

  • so schnell wie möglich,
  • mit allen verfügbaren Mitteln (Mannschaft und Gerät)

entschieden zu verfolgen. Der zu betreibende Aufwand sollte dabei in Relation zu den erreichenden Zielen stehen. Pausen oder unnötige Verzögerungen sollten dabei vermieden werden, denn wie schreibt von Clausewitz so schön, um einen großen Graben zu überspringen, legt man nicht auf der Hälfte der Strecke eine Pause ein. Ist der Schwung der Offensive erstmal genommen, so ist es schwer diesen wieder aufzubauen.

Wenn der Autor dies so schreibt, kommen einem Begriffe wie der Totale Krieg in den Sinn. Er macht aber auch deutlich, dass der Krieg der Politik untergeordnet bleiben muss, denn er ist ein Mittel der Politik und das äußerste Entschiedenheit und nicht  Brutalität gemeint ist, wenn er schreibt, dass alle verfügbaren Mittel gebraucht werden sollen.

Nicht Kleckern sondern Klotzen!

wie der Panzergeneral wohl einst sagte.

Da dies nun geschafft ist, kann ich mich neuer Literatur widmen. Vorzugsweise dem zugesandten “Der Baader Meinhof Komplex” von Stefan Aust, der sich seit ungefähr zwei Wochen in meinem Besitz befindet (auch nochmal Danke dafür an dieser Stelle an die Verantwortlichen🙂 ) und laut einem Freund äußerst lesenwert sein soll.

Für alle diejenigen die Helke Heidenreich vermissen, habe ich hier noch einen Link. Die neuen Folgen erscheinen ja nun online. Viel Spaß beim Gucken!

Bis denne!!! Hej då!!!