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Das Jahr geht langsam zu Ende, Weihnachten steht vor der Tür und die kommenden Tage werden Familie und Freunden gewidmet sein.

Viel Neues wird es daher nicht zu berichten geben und so werde ich dieses Blog über diese Zeit hinweg schließen. Im nächsten Jahr wird es dann natürlich weiter gehen, so wie mein Praktikum ja auch.

Antworten auf viele spannende und teilweise ungestellte Fragen warten im nächsten Jahr auf den Autor und auf seine geschätzten Leser. Eine wichtige die dieses Blog betrifft, wird es der Autor schaffen auch nach seinem Praktikum dieses Blog mit Leben zu füllen? Werden genug spannende Geschichte da draußen auf Ihn warten, die seinen literarischen Einsatz erfordern? Bestimmt, die Dramatik unserer Zeit sollte genug Stoff liefern,da braucht man sich nur noch um die Kompetenz des Schreibers zu sorgen. 😀

Aber von diesen Abschweifungen in die bestimmte Zukunft zurück in das schicksalhafte Hier und Jetzt, wünsche ich den geschätzten Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in sowie alles Gute für das kommende Jahr!

Sonnenaufgang_nach_Amsterdam

Dass das doch ganz schön langsam sei, werden einige der wertgeschätzten Leser erwidern, doch ich habe ja nicht 10 Tage durchgelesen und bin daher selbst von mir erstaunt. Aber es war zu spannend… den BMK, laut Zeit Standardwerk zu diesem Thema, habe ich nun durch und darf ihn in meinen Bücherregal verstauen.

Wie man meinen Einführungen entnehmen kann, ist das Buch äußerst kurzweilig und interessant beschrieben.  Viele Details lockern die Geschichte auf (nun weiß ich endlich was BMW heißt…) und geben einen guten Überblick über die Zeit und die damalige Situation, so dass man auch die Chance hat, die Geschichte in den richtigen Kontext zu setzen.

Anders kann man Geschichte auch nicht seriös behandeln, wer es trotzdem tut ist ein Narr!

Was mir gar nicht so bewusst war ist die Tatsache, dass noch so viele Fragen ungeklärt sind und dass es bezüglich dieser Zeit scheinbar noch unter Verschluss gehaltene Akten gibt. Angetreten dem “faschistischen Schweine-System” die Stirn zu bieten, haben einige Maßnahmen des Staates nicht gerade dazu beigetragen das Vertrauen in diesen zu fördern, das scheint mir vor der Verhaftung der Kerntruppe (Baader, Enslin, Meinhof, Raspe) und ganz besonders danach der Fall zu sein (Einzelhaft, Abhörmaßnahmen). (Es gab natürlich noch mehr solcher Fälle im Vorfeld der Entwicklung der RAF und anderer Gruppen, die deren Entstehung gefördert haben, darauf möchte ich jetzt aber nicht eingehen.) Mit verschlossenen Akten oder widersprüchlichen Ermittlungsergebnissen wird das natürlich nicht besser und so ist interessant zu wissen, was denn die Gründe für den Verschluss sind.

Wie der Autor bemerkte, hat der Terror nicht nur den Tot sondern auch eine weitere Verschärfung staatlicher Sicherheitsmaßnahmen gebracht. Wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung hat der Terror die Maßnahmen entstehen lassen, zu deren Bekämpfung er das Mittel war. Man möge nicht vergessen, dass es auch den umgekehrten Weg gibt.

Im Gegensatz zum Film ist das Buch natürlich die bessere Wahl, denn es kann Hintergründe mehr beleuchten und trägt daher auch zum besseren Verständnis bei. Für diejenigen die sich für das Originalgeschehen interessieren führt sowieso kein Weg am Buch vorbei, denn der Film vertauscht doch an einigen Stellen Handlungsorte (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Also, wärmstens zu empfehlen!

Bis denne!!! Hej då!!!

So heißt es in einem bekannten Schlager, den man, wie so viele, am besten nur im Rausch genießt, bevor einem die musikalische Tiefe in eine ebenso große Depression (verschiedenster Art) reißt.

Aber nun zurück zum Thema. Über die Verteilung meiner Kollegen über halb Europa habe ich ja schon geschrieben und so ist es immer ein besonderes Ereignis, wenn man sich persönlich treffen kann. Um solch ein Treffen wenigstens einmal im Jahr zwischen allen Angestellten zu ermöglichen und sich über die Firma und deren Zukunft auszutauschen, wird daher regelmäßig eine firmeninterne Konferenz organisiert.

Dieses Mal also in Amsterdam, da in den Niederlanden einer der Entwickler zu Hause ist. Also ging es am Mittwoch um 4 aus dem Bett, da der Abflug für 7.25 Uhr geplant war. Nach einem Flug mit Sonnenaufgang (Fotos, wenn sie was geworden sind, gibt es später) erreichten wir ca. 9.35 Uhr Schiphol. Bisher der größe Flughafen auf dem ich gelandet bin, die Maschine brauchte gefühlte 20 Minuten bis sie das Gate erreicht hat.

Dort haben wir dann auf diejenigen gewartet, die ebenfalls am Vormittag eintreffen  sollten. Ich weiß nicht mehr wann genau, aber irgendwann ging es dann mit dem Zug nach Amsterdam und in’s Hotel. Nach einem kurzen Ausflug zum Chinesen, waren dann am Abend auch alle eingetroffen und es ging zum Abendessen. Ein Teil, darunter ich, ging dann noch in eine Kneipe, um ein letztes Bier zu trinken. Einige probierten sogar das angebotene 10%tige Bier. Ich persönlich nenne ein Getränk mit mehr als 10% Alkohol Wein und schloß mich daher nicht dieser Gruppe an, denn seit wann trinkt man Wein halbliterweise aus einem Glas?!

Am nächsten Tag startete ich dann das Konferenzprogramm mit meinem Vortrag zu Animation in Gtk+ mit anschließender Diskussion. Nun gibt es einen konkreten Plan und die letzten drei Monate dürften nochmal arbeitsintensiver werden, da die technischen Grundlagen an einer anderen Stelle implementiert werden sollen und damit auch in einer anderen Weise, als ich es vorgeschlagen hatte. Hauptsache am Ende bewegt sich was. 😀

Am späten Nachmittag machten wir dann noch gemeinsam einen Ausflug zur Heineken Brauerei. Nach Zahlung eines unverschämten Preises durften wir dann die Geschichte der Firma, deren Geschäftsführer und die Herstellungsmethode des Bieres bewundern. Das ganze war sehr kurzweilig gestaltet, so dass sich der Ausflug defintiv gelohnt hat. Mit inbegriffen war natürlich auch eine Bierverkostung, bei der wir aufgefordert wurden das Bier einer Sicht-, Hör- und Geschmacksprüfung zu unterziehen. Dreimal darf der geschätzte Leser/die geschätzte Leserin raten, was man hören sollte… .

Der nächste Tag begann mit einem Gesangsbeitrag der schwedischen Kollegen zum Luciafest und es wurden Kekse verteilt. Danach ging es dann auch weiter mit Konferenz.

Am Nachmittag nahmen wir dann alle noch an einer abschließenden Bootstour teil, um nochmal einige Enden und Ecken der Stadt zu besichtigen. Man hat das Gefühl, dass in Amsterdam Kanäle gebaut wurden statt Straßen, wenn die Stadt erweitert werden sollte. Dieses Gefühl vermittelte einem zumindest die Erläuterungen.

Dann ging es auch schon zum Flughafen und über Kopenhagen wieder zurück nach Stockholm. Kurz nach 2 lag ich dann auch endlich im Bett. Ein wirklich gelungener Ausflug, der sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, dass sich die Gelegenheit nochmal bietet alle so zu treffen, muss ja nicht in Amsterdam sein.

Bis denne!!! Hej då!!!

Und schon wieder ist es passiert, eine Woche lang keine Nachricht von mir. Dennoch war ich nicht untätig und habe es endlich geschafft Vom Kriege durchzulesen. Ein paar abschließende Gedanken dazu sollen nun folgen.

Zum Ende hin fasst von Clausewitz seine Gedanken nochmals zusammen, die er zuvor einzeln entwickelt hat. Essentiell erscheinen die Gedanken alle Ziele eines Feldzuges bzw. Krieges

  • so schnell wie möglich,
  • mit allen verfügbaren Mitteln (Mannschaft und Gerät)

entschieden zu verfolgen. Der zu betreibende Aufwand sollte dabei in Relation zu den erreichenden Zielen stehen. Pausen oder unnötige Verzögerungen sollten dabei vermieden werden, denn wie schreibt von Clausewitz so schön, um einen großen Graben zu überspringen, legt man nicht auf der Hälfte der Strecke eine Pause ein. Ist der Schwung der Offensive erstmal genommen, so ist es schwer diesen wieder aufzubauen.

Wenn der Autor dies so schreibt, kommen einem Begriffe wie der Totale Krieg in den Sinn. Er macht aber auch deutlich, dass der Krieg der Politik untergeordnet bleiben muss, denn er ist ein Mittel der Politik und das äußerste Entschiedenheit und nicht  Brutalität gemeint ist, wenn er schreibt, dass alle verfügbaren Mittel gebraucht werden sollen.

Nicht Kleckern sondern Klotzen!

wie der Panzergeneral wohl einst sagte.

Da dies nun geschafft ist, kann ich mich neuer Literatur widmen. Vorzugsweise dem zugesandten “Der Baader Meinhof Komplex” von Stefan Aust, der sich seit ungefähr zwei Wochen in meinem Besitz befindet (auch nochmal Danke dafür an dieser Stelle an die Verantwortlichen 🙂 ) und laut einem Freund äußerst lesenwert sein soll.

Für alle diejenigen die Helke Heidenreich vermissen, habe ich hier noch einen Link. Die neuen Folgen erscheinen ja nun online. Viel Spaß beim Gucken!

Bis denne!!! Hej då!!!

Das wird kein langer Post, im Wesentlichen möchte ich nur die Bilder nachreichen, die ich gestern versprochen habe. Hier einmal zum Weihnachtsmarkt und hier zum Riksdagshuset.

Einen Weihnachtsbaum habe ich nun nicht bei mir stehen und im Allgemeinen sieht es mit der Weihnachtsausstattung eher spärlich aus. Aber einen Weihnachtskalender habe ich dann doch noch gekriegt (für den ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte) und darf heute also das erfolgreiche Auffinden und Verspeisen des ersten Presents vermelden. Ich hoffe alle anderen Besitzer eines Weihnachtskalenders waren ähnlich erfolgreich!

AdventCalendar

Bis denne!!! Hej då!!!

Vellocet Club

A blog not only about my time in Sweden and Мiнск but also about the things I am concerned about.

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