Gestern hatte ich eine kurze Korrespondenz mit einer Kommilitonin, die zur Zeit in Großbritannien ihr Praktikum absolviert. Ich hatte ihr geschrieben, dass es etwas umständlich war hier Anschluss zu finden, soll heißen eine gewisse kritische Masse von Leuten zu kennen mit denen man mal etwas unternehmen kann, wenn Zeit und Lust es zulassen.

Sie fragte dann, ob meine Kollegen etwa alle schon zu alt wären, um mit ihnen etwas zu unternehmen. Sicherlich ist das nicht das Hauptproblem und vielleicht sollte ich etwas zur Struktur von Imendio sagen, um mich zu erklären. Imendio hat elf Mitarbeiter (elfeinhalb mit dem Praktikanten😉 ), davon arbeiten zwei in Stockholm, zwei in Göteborg, einer in den Niederlanden, vier in Deutschland, einer in Großbritannien und einer in Spanien. Wie unschwer zu erkennen ist, wird es da schwer sich mal auf ein Bierchen zu treffen… . Von den Zweien die in Stockholm also verbleiben, ist Pia diejenige die nicht durch familiäre Verpfichten gebunden ist und mit ihr besuche ich dann auch immer die unterschiedlichsten Parties, so wie auch letztes Wochenende.

Aber natürlich kann das nicht alles sein. Da ich zum Totalverweigerer von Social Networks mutiert bin, kam Facebook und Co. natürlich nicht in Frage für mich (ich weiß, selber schuld…). Zum Glück gibt es hier aber eine weitere Fremdsprache zu erlernen und der Kurs hat auch gehalten, was ich mir in sozialer Hinsicht von ihm versprochen hatte. Nach der ersten Woche, genauer gesagt letzten Montag, traf ich mich also mit zwei Slowaken und einer Polin zum Bier, quasi als die East European Connection. Das war mal richtig lustig, wir hätten noch den ganzen Abend miteinander sprechen können, aber wir mussten es dann abbrechen, arbeiten soll man ja am nächsten Tag auch noch können.

Also um es mal kurz zusammenzufassen, es hat ein wenig gedauert aber nun ist das alles geregelt und genug Leute gefunden, mit denen man was unternehmen kann.

Bis denne!!! Hej då!!!