Also ich nenne sie mal Gastfamilie, denn ich glaube das beschreibt am besten, wie es hier gerade so abläuft.

Die Familie besteht aus meiner Gastmutter und ihrem 13 jährigen Sohn. Sie kommt ursprünglich aus Iran, hat in Indien studiert und ist dann irgendwann nach Schweden gekommen. Der Sohn ist hier geboren. Wenn wir alle drei zusammen sind, dann ist quasi “Basar der Völker”, da wird dann Schwedisch, Arabisch und natürlich Englisch (nur wegen mir😉 ) gesprochen und ab und zu entschlüpft mir dann auch mal ein deutsches Wort.

Meine Vermieterin bzw. Gastmutter meinte, ich solle mich wie zu Hause fühlen und mich ruhig bedienen, wenn ich was brauche, quasi nach dem Motto: “Mi casa es tu casa” (ich hoffe ich habe das Richtige kopiert). Wir haben auch schon angefangen uns gegenseitig Kaffee zu kochen (arabischen, wenn sie kocht… und ich dachte meiner sei stark…). Außerdem wird mir jetzt immer eine Schüssel Salat mit gemacht, ohne dass ich danach fragen muss, einfach so. Also, um es auf den Punkt zu bringen, es geht mir hier bestens! Sie sind beide sehr hilfsbereit und “angenehm im Umgang”.😉

Am Wochenende kommt dann auch meist ihr ältester Sohn. Morgen werde ich mit den beiden mal in’s Kino gehen, extra wegen mir in eine englische Vorstellung von Wall-E (einer der wenigen Filme die doch synchronisiert werden, wir mussten richtig suchen um diese Vorstellung zu finden).

Im Übrigen, Pia meinte zu mir, dass es in Schweden nicht unüblich sei, geschieden zu sein. Ist halt nicht alles toll am “skandinavischen Modell“… .😛

Bis denne!!! Hej då!!!