…im Büro von Imendio AB, wow, es war so, wie ich es mir vorgestellt hatte!

Aber zuerst hieß es das Büro zu finden. Wie einige schon wissen, liegt das Büro bei/in Tyresö, einer eigenständigen Gemeinde (so sieht es jedenfalls aus) im Südosten von Stockholm. Nachdem ich vor lauter Träumerei zwei Haltestellen verpasst habe, bin ich die 2 km von Tyresö Centrum zu dem kleinen Industriegebiet zu Fuss gegangen. Da habe ich es dann natürlich auch nicht sofort gefunden, doch die höflichen Damen des dort gelegenen Postamtes haben mir prompt weiter geholfen und so konnte ich alsbald meinen Chef persönlich begrüßen. (Da ich pünktlich losgefahren bin, war ich auch mal wieder mehr als pünktlich dort!)

Das Büro ist ein großer, länglicher Raum. Dort enthalten ist eine kleine Einbauküche, Waschräume, eine Sofaecke, eine “Konferenznische” mit Whiteboard und reichlich Bürotische. Da läuft man auch nicht mit Straßenschuhen rum, sondern mit Socken (wie ich heute) oder vorzugsweise mit Hausschuhen. Eben eine Softwareschmiede, wie man sie sich vorstellt.

Nach der Schaffung technischer Voraussetzungen (WLAN, Jabber-Account, Strom) und einer Begrüßungsorgie durch meine neue Kollegen über Jabber (an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank für die herzliche Begrüßung!), ging es dann auch zum Mittagessen beim nahegelegenem Thai. Dort wurde mir dann erklärt, dass man erwartet, dass ich ab 10 Uhr erreichbar bin, z.B. online. Ich denke, dass man das schaffen kann, auch wenn es hart wird.😛

Nach dem Mittagessen waren wir sogar kurzzeitig zu dritt, da nochmal ein Kollege vorbei geschaut hat, der immer eine halbe Woche in Berlin und eine halbe Woche in Stockholm arbeitet. Währenddessen habe ich jedoch erstmal meinen Vorschlag für das neue GTK+-Theming “verteidigt”, am Freitag gibt es dann dazu noch eine Telefonkonferenz, nichtdestotrotz habe ich schon mal angefangen die Grundsteine dafür zu legen. Denn nachdem noch einige kritische Details geklärt wurden, hatte man mir grünes Licht gegeben.

Na ja, supa dupa war natürlich nicht alles, aber das lag natürlich wieder an mir. Ich werde wahrscheinlich nur noch mit den Kollegen telefonieren (IP-Telefonie -> kost nüscht😉 ), denn ich muss sprechen, sprechen und nochmals sprechen, sonst wird das nie was mit einem annehmbar flüssig gesprochenen Englisch!

Nachdem ich so herzlich von allen begrüßt wurde und mein Vorschlag doch nicht so akademisch, blauäugig und fern jeglicher Praktikabilität ist, wie ich es hätte vermuten können, bin ich nun besonders motiviert!

Bis denne!!! Hej då!!!