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Nun habe ich seit gestern den Spiegel durch (wirklich sehr interessante Ausgabe), den ich noch aus Deutschland mitgebracht hatte und habe mir nun überlegt, was ich denn nun als nächstes angehen könnte. Kaum im Banhofsshop angekommen, sprang mir auch schnell Die Zeit in’s Auge. Nun bin ich ein recht leidenschaftlicher Zeit-Leser, wenn ich sie denn habe, dennoch frug ich mich, ob es wirklich angebracht ist. Ich bin hier mit zwei Fremdsprachen konfrontiert (ohne Deutsch) und es erscheint mir eher zweifelhaft, dass sich an denen irgendetwas verbessern wird, wenn ich auch noch eine deutsche Wochenzeitung lese (nebenbei lese ich ja noch fünf Blogs – siehe Blogroll auf der linken Seite – und schaue die Tagesthemen). Deshalb ging es, so sehr ich mich auch freute Die Zeit hier zu sehen, schnell an einen anderen Ständer und ich bereicherte mich um den International Herald Tribune (IHT). Praktisch ist nicht nur dessen kleineres Format, sondern auch, dass die Seiten aneinander geklebt sind, so dass einem das Blatt nicht gleich auseinander fällt. Dafür kann man den IHT nicht so leicht teilen, was soll’s.

Natürlich habe ich danach nicht zu Hause gesessen und Zeitung gelesen, sondern meinen “Erkenntnishorizont” erweitert. Wie gewohnt zu bestaunen im Stockholm-Album, samt dem erweiterten Bewegungsprofil.

Währenddessen hat sich mein (zukünftiger) Chef gemeldet. Los geht’s also am Mittwoch, so um Mittag rum. 😛 Es verstärkt sich mein Gefühl, dass ich meine Arbeitszeit stark selbst einteilen muss. Aber kein Problem, so ähnlich lief es ja beim letzten Arbeitgeber auch schon. 😉

Ansonsten versuche ich gerade den süßen Geschmack des schwedischen Brotes mit viel Käse und Wurst zu überdecken.

Bis denne!!! Hej då!!!

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Ich kann mich nur dem Kommentar anschließen, Herr Nacken hat es in diesem Beitrag auf den Punkt gebracht. Es muss Schranken für die Meinungsfreiheit geben, sonst ist sie bald Opfer ihrer selbst. Wie sich eine Demokratie mit ihren eigenen Mitteln selbst zerstörte, haben wir ja schon einmal in der deutschen Geschichte beobachten dürfen. Es ist natürlich interessant zu sehen, wie das Grundgesetz diese Einschränkung höchstselbst explizit formuliert. Da haben sich die Väter dessen wirklich viel Mühe gegeben, einfach beachtenswert!

Gut, dass das Grundgesetz niemanden das Recht auf die darin formulierten Rechte vorenthält, selbst den braunen Vaterlandsverrätern nicht. Dankbarkeit dürfte man dafür aber von denen kaum erwarten dürfen.

Heilt euch selbst!

Was für einer schöner Tag, außer vielleicht für einige Herren in Bayern. 😛 Na ja, so geht er zu Ende und das Gesicht der Welt hat sich wieder ein wenig verändert (wie jeden Tag).

Nun ist die erste Woche rum, Zeit um nochmal ein paar Dinge anzusprechen, die vor lauter Museen keinen Platz gefunden haben.

Stockholm ist eine bunte Stadt, wie es sich für anständige Großstädte gehört und wie ich es mag. Das gilt für die Menschen, wie auch für das Stadtbild. Das man Menschen unterschiedlichster Herkunft antrifft, unterscheidet Stockholm nun nicht grundsätzlich von anderen Großstädten (die ich kenne – Magdeburg ist da natürlich die große Ausnahme), deswegen habe ich das auch mehr oder weniger so erwartet. Das Stadtbild an sich kennt die ganze Bandbreite von historischen Gebäuden, bis hin zu modernen Bauten. Ich habe dazu ja genug Fotos gemacht. 😉 Stockholm hat halt seine Sehenswürdigkeiten, aber man findet sich schon in einer europäischen Metropole wieder, so dass man sich eigentlich gar nicht so fremd fühlt.

Über Wechselkurse habe ich mir bisher gar keine Gedanken gemacht, wie man sieht habe ich auch eine gute Zeit abgepasst. Wenn der Euro noch etwas stärker wird, dann könnte das hier sogar ganz annehmbar werden, aber wie der Big King Indikator zeigt (das Menü kostet 75 SEK, rund 8 EURO, in Deutschland dürfte es um die 6,50 EURO liegen), ist das Preisniveau doch deutlich über dem deutschen.

Als zur Sparsamkeit erzogener Staatsbürger, habe ich natürlich vor dem Abwasch den Stöpsel gesucht… und nicht gefunden. Auf die Frage hin, wo der denn sei, bekam ich zu hören, dass das Wasser pauschal abgerechnet wird. Ich weiß nicht, ob das für ganz Schweden gilt, aber in dem Mehrfamilienhaus in dem ich wohne ist es so. Zu viele Ressourcen, zu wenige Menschen, würde ich sagen.

Die Majonäse habe ich im Übrigen auch gefunden. Die muss an der Kasse geordert werden und kostet extra. Das war’s dann wohl mit mal 5 Kilo zulegen, Enthaltsamkeit ist gefordert. Ich habe bisher auch kaum Übergewichtige gesehen, die fahren hier einen echt harten Kurs.

Infos zur “Gastfamilie” reiche ich nach, bisher kann ich aber sagen, dass es mir hier ausgezeichnet geht. Alles sehr relaxed.

Viel Erfolg für die kommende Woche wünsche ich allen Lesern!

Bis denne!!! Hej då!!!

Heute gab’s das Programm für Waffennarren, wie mich. Ich habe dem Militärmuseum einen Besuch abgestattet. Dort wurde auf 2 Ebenen die militärische Geschichte Schwedens erläutert bzw. die militärische Entwicklung aus schwedischer Sicht. Auf der untersten Ebene gab es dann noch ein paar Exponate speziell zum Thema Artillerie, was nicht verwundert, da es sich wohl ehemals um ein Gebäude der Artillerie handelte.

Der einzige Panzer

Der einzige Panzer

Die Beschreibung weist gleich im ersten Absatz darauf hin, dass Schweden als erstes Land ein dominierendes militärisches System besaß und damit als Vorbild für Preußen und Russland anzusehen ist. Dafür haben dann die Schweden später (ca. 19 Jhr., wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe) die preußischen Uniformen kopiert, weil man sich zu dieser Zeit immer an erfolgreichen militärischen Mächten orientiert hat.

Fotos gibt es, wie immer, in einem dazu eigens eingerichteten Album.

Alles in allem also sehr interessant, auch wenn vieles in schwedisch war und die Orientierungshilfe nur einen kleinen Ausschnitt der Exponate beschrieben hat. Dafür reicht es mir jetzt aber auch, also entweder besteige ich hier noch einen Berg oder führe das Kulturprogramm in der Kneipenszene fort, denn Museen habe ich jetzt erstmal genug gesehen. (Das Historische Museum fehlt mir noch, mmmhhh….)

Ich hoffe bei den Lesern läuft soweit auch alles zufriedenstellend. Die besten Grüße!

Bis denne!!! Hej då!!!

Heute begann der Tag nicht so freundlich und auch sonst hielt sich die Sonne heute zurück. Das war aber gerade heute für mich gut zu verschmerzen, da ich quasi nur in Museen unterwegs war.

Zuerst im Königlichen Münzkabinett, wo die Geschichte der Münzprägung und damit die Geschichte des Geldhandels behandelt wurde. Interessante Exponate waren darunter, z.B. Geldscheine aus der Zeit der Inflation in Deutschland und die größte Münze der Welt. Aber seht selbst.

Danach ging es dann in die Königliche Rüstkammer, dort werden Ritterrüstungen, alte Waffen, wie Schwerter und Musketen, und Kleider der königlichen Familie ausgestellt. Davon habe ich allerdings keine Fotos.

Nach einer kleinen Mittagspause bin ich dann mit der U-Bahn zur Universität gefahren, denn dort steht das Naturkundemuseum. Die hatten sogar einen kleinen Wirbelsturm, den man sich anschauen konnte.

Natürlich konnte ich nicht davon lassen, da mal ein wenig rumzuspielen, Ergebnis:

Glücklicherweise hat sich das System dann wieder von selbst eingeschwungen. Glück gehabt.

Bis denne!!! Hej då!!!

… wäre es echt zum Schreien. Die Sommerpause ist vorbei und in Mecklenburg-Vorpommern tagt wieder der Landtag. Wie immer mit dabei die NPD und glücklicherweise auch die Leute von Endstation Rechts, die den ganzen Schwachsinn der nationalen Sozialisten dokumentieren. Bei dem folgenden Link bitte ich zu beachten, dass unten auf der Seite noch das Video zu der Debatten zu bestaunen ist. Diesen Link möchte ich noch an alle Harzer weiter reichen.

Mein Kommentar:

Heilt euch selbst!

Heute begann der Tag mal ohne Nebel. Eine willkommene Abwechslung, wollte ich doch noch ein paar Fotos von Stockholm machen.

Ein Blick aus dem Fenster

Also war das erste Ziel heute wieder das Stadshuset. Im Turm gibt es auch nochmal etwas zu entdecken, deswegen habe ich das Stadshuset-Album etwas erweitert. Danach ging es dann wieder nach Gamla Stan, diesmal in’s Nobelmuseum. Leider durfte man drinnen keine Fotos schießen, deshalb gibt es im Stockholm-Album nur eine Außenansicht. Danach habe ich mir dann den Wachwechsel beim königlichen Schloss angeschaut, war ja gerade in der Nähe.

Danach ging es dann weiter zum Burger King meines Vertrauens. Ich hatte mich das letzte mal schon gewundert, warum die Bedienung nicht fragt, ob ich den Ketchup oder Majonäse (Mayonnaise) wolle, bis ich heute den unscheinbaren Ketchup-Spender entdeckt habe. Dazu nimmt man sich ein kleines Behältnis, das ist in etwa doppelt so groß wie ein Fingerhut, und füllt es mit Ketchup. Toll, da sind die Pommes gleich nicht mehr so trocken. Jetzt muss ich nur noch die Majonäse finden.

Wieder mit dabei war der mir von gestern schon bekannte Mundharmonica-Künstler (ich weiß, ich habe nicht über ihn geschrieben, aber soviel Hartnäckigkeit soll jetzt an dieser Stelle mal belohnt werden), der auch heute wieder sein Bestes gab. Hier erstmal zwei Fotos:

Der geht auf seine Mundharmonica mal richtig ab, da hat man das Gefühl gerade ‘ne richitg fette Party zu verpassen. Dabei spielt er immer den selben Ton und hält sich ein Radio an sein Ohr (es sieht jedenfalls aus wie ein Radio). Na ja, zum Glück scheinen die anderen Passanten genau so irretiert (desinteressiert) wie ich.

Danach ging es noch eine Runde nach Kungsholmen. Ich hatte dort ein Museum vermutet, aber es war dann doch nur die Polizeizentrale von Stockholm. Hoffentlich habe ich morgen mehr Glück, irgendwas muss ich hier noch besuchen, viel Zeit bleibt nicht mehr und dann geht es auch schon mit dem Praktikum los (01.10. für die, die es noch wissen wollten).

Im Übrigen rate ich von Grafenwalder Pils ab, jedenfalls dann, wenn man besseres Bier haben (sich leisten) kann.

Bis denne!!! Hej då!!!

Heute habe ich begonnen, das Kulturprogramm etwas hochzufahren. Dabei habe ich auch den Aktionsradius rund um den Hauptbahnhof etwas erweitert.

Ich war also diesen Vormittag damit beschäftigt durch Stockholm zu wandern und, angestachelt von einem Freund, alles zu fotografieren, was mir so in den Weg kam (Danke Hannes :-D). Was dabei rum kam, könnt ihr wieder im Album betrachten. Danach ging es erstmal zum Mittagessen. Heute stand Amerikanisches auf dem Speiseplan, denn es verschlug mich zum Burger King (die Burger King-Dichte in Stockholm ist mit der an H&Ms gleichzusetzen, jedenfalls da wo ich bisher war). Mit meiner Student Card erhalte ich sogar 20% Rabatt, damit komme ich dann in etwa wieder auf das deutsche Preisniveau :-D.

Danach ging es in das Stadshuset. Dort befindet sich die Administration der Stadt Stockholm und außerdem werden dort solche Festivitäten, wie die Feier nach der Verleihung des Nobelpreieses veranstaltet. Natürlich habe ich auch davon ein paar Fotos in einem neuen Album veröffentlicht. Morgen werde ich wahrscheinlich dorthin zurückkehren, da der Turm begehbahr ist, aber vorhin die Batterie meiner Kamera schlapp gemacht hat.

Mein Chef meinte derweil auf meine Frage hin, ob ich den schon mal vorbei schauen soll, dass ich mich in Ruhe einleben soll und es nicht so schlimm ist, wenn ich am ersten Tag etwas später komme. Ganz ehrlich, an soviel Gelassenheit muss ich mich erstmal gewöhnen.

Bis denne!!! Hej då!!!

Die erste Nacht ging schnell rum. Nach der täglichen Blogschau habe ich mich in Richtung City in Bewegung gesetzt, irgendwann muss man ja mal was essen.

Nach einem Baguette vom Bahnhof, habe ich mich auf die Suche nach einem Bankautomaten gemacht und schon mal erste Eindrücke von Stockholm gesammelt. Was dabei rum kam, könnt ihr euch gerne unter diesem Link anschauen. Wie gesagt, es sind erste Eindrücke, mehr solltet ihr also auch nicht erwarten ;-).

All denjenigen denen es komisch vorkam, dass ich meinen langen schwarzen Mantel Rock nenne, soll dieses Foto gewidmet sein. Der Grund warum ich meinen Mantel so nenne, bleibt aber ein anderer.

Nachdem dies erledigt war, machte ich mich wieder auf Richtung Unterkunft, denn die Mittagszeit nahte. Nun wusste ich ja, dass gleich bei der U-Bahn Station ein großes Einkaufszentrum ist und so tat ich es, wie ich es immer tue, wenn ich keinen Plan habe, ich gehe einfach mal los. Nach mehreren Cafés und einem Kind mit Hasenstrampler, entdeckte ich ein Stück Heimat. <Sarkasmus>Lidl hatte die Güte, seine Überwachungsaktivitäten nach Schweden zu exportieren.</Sarkasmus> Und als wenn das nicht genug wäre, waren auch noch die Weißwürschte für unschlagbare 24.99 SEK im Angebot.

Nun schreibe ich diese Zeilen, gesättigt von 5 Weißwürschten und ‘ner Menge süßem Senf. Ich werde gleich nochmal raus gehen, hinter dem Haus scheint ein kleiner Park zu sein, etwas lesen und den Sonnenschein genießen.

Bis denne!!! Hej då!!!

…und somit “schmerzfrei” verlief die kleine Reise nach Stockholm. Ich sitze also nun hier in der Härjedalsgatan und erfreue mich am schwedischen Leitungswasser (Mir wurde von Flaschenwasser abgeraten, da das Leitungswasser qualitativ besser sein soll).

Aber kurz zum Anfang, ich wurde also von meiner Schwester, ihrem Freund und meinen Paps in Hannover abgeliefert. Der Flug sollte erst mit einer Verspätung von ca. 45 Minuten starten, die Hamburg International hat dann dafür gesagt, dass ich

  1. nicht mit TUIfly geflogen bin, sondern
  2. pünktlich zum Abflugtermin starten konnte.

Über Deutschland selbst lag ein weißes Tuch aus Wolken, dass ich erst über dem schwedischen Festland lichtete. Kleine Lichter-Inseln erinnerten mich irgendwie an Weihnachten. Der Sinkflug holte mich dann in die Realität zurück. Irgendwie muss mir dabei das Blut in die Stirn geschossen sein, denn die hat auf einmal ein wenig gebrannt. Kann auch am Spiegel gelegen haben, bisher hatten Printmedien nicht diese Wirkung auf mich. Na ja, vielleicht das nächste Mal doch den Druckanzug mitnehmen.

Für alle fliegerisch interessierten, der Pilot schien vorzuhalten, jedenfalls suggerierte mir dies die GPS-Karte. Sah nach Westwind aus. Auf den ersten zwei Dritteln der Strecke hatten wir Gegenwind, danach halb so starken Rückenwind. Der Pilot hat seine Sache gut gemacht und die Zigarre auch ordentlich auf schwedischen Boden abgesetzt.

Paps, ich habe die Tüte mitgenommen, für etwaige Gästeflüge.

Danach ging es mit dem Arlanda Express weiter nach Stockholm. Auch deren Tüte habe ich nicht gebraucht, macht zwei für dich, Paps!

Danach mit der U-Bahn weiter… um es kurz zu machen, ich bin gut nach Vällingby gekommen! Alles weitere dann morgen, ich schau mal, dass ich ein paar Fotos von Stockholm geschossen kriege. Wichtig ist aber erstmal die Versorgung mit Lebensmitteln und die Miete, damit es da keine Probleme mit meiner Vermieterin gibt.

Bis denne!!! Hej då!!!

Vellocet Club

A blog not only about my time in Sweden and Мiнск but also about the things I am concerned about.

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